14/10/2026
Wenn für andere Feierabend ist, beginnt für Lukas an manchen Tagen die 𝗥𝘂𝗳𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁.
Seit rund anderthalb Jahren ist Lukas als Disponent bei uns im Unternehmen. Zu seinem Job gehört nicht nur, Pflegekräfte und Einrichtungen zusammenzubringen und den Einsatzalltag zu organisieren. Regelmäßig übernimmt er auch die Rufbereitschaft und ist dann von 16 bis 8 Uhr morgens für die Pflegefachkräfte erreichbar.
Das bedeutet: Das Diensthandy kann klingeln, während er schläft, beim Sport oder gerade mit seinem Hausumbau beschäftigt ist. Nicht jeder Anruf ist ein Notfall, aber wenn eine Pflegekraft nachts vor einem dringenden Problem steht, ist es wichtig, dass am anderen Ende jemand rangeht, zuhört und eine Lösung sucht. Und genau diese Erreichbarkeit ist etwas, das unsere Pflegekräfte an uns schätzen. Denn sie ist keineswegs selbstverständlich. Zeitarbeit bedeutet für uns eben nicht, dass unsere Verantwortung mit dem Dienstbeginn in der Einrichtung endet.
Interessant ist Lukas Weg zu seiner jetzigen Aufgabe: Studiert hat er Germanistik und Soziologie, später arbeitete er im Marketing. Auf den ersten Blick scheint das nicht viel mit Disposition zu tun zu haben. Auf den zweiten mehr, als man denkt. Denn Lukas heutiger Arbeitsalltag besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation: zuhören, Situationen einordnen, unterschiedliche Perspektiven verstehen, die richtigen Fragen stellen und auch dann einen klaren Kopf behalten, wenn mehrere Interessen gleichzeitig aufeinandertreffen. Und vielleicht ist genau das ein wichtiger Teil guter Disposition: Nicht einfach nur Dienstpläne zu organisieren, sondern Menschen und Situationen zu verstehen.
𝗗𝗮𝗻𝗸𝗲, 𝗟𝘂𝗸𝗮𝘀, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝘂 𝗱𝗮 𝗯𝗶𝘀𝘁, auch dann, wenn andere längst schlafen. 🤝