Working Holiday Japan auf Deutsch - Astmil Corp.

Working Holiday Japan auf Deutsch - Astmil Corp. Dies ist eine Seite für Leute die gerne in Japan Working Holiday machen möchten oder für Leute die schon in Japan sind und nach Arbeit suchen. Astmil Corp.

ist eine Arbeitsvermittlungsagentur mit Sitz in Shinagawa, Tokyo.

02/02/2023

2022年1月に設立した一般社団法人海外人材雇用支援機構(SEAB)の主要事業の1つ、「外国人採用コンサルタント」の養成を目的とした講義を6月29日から開始しました。

02/02/2023

5月より、インドネシアの日本就職希望者を対象に、面接やキャリアに関するカウンセリングサービスを開始しました。

Dies richtet sich an all diejenigen, die wegen dem Coronavirus in Japan festsitzen, oder die wegen dem Virus in finanzie...
20/08/2020

Dies richtet sich an all diejenigen, die wegen dem Coronavirus in Japan festsitzen, oder die wegen dem Virus in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Es gibt Firmen, die zurzeit speziell nach Leuten wie euch suchen. Aufgrund der Einreisebeschränkungen, können keine neuen Arbeitskräfte aus dem Ausland angestellt werden und viele Firmen müssen sich daher auf dem inländischen Arbeitsmarkt nach neuen Kandidaten umschauen. Manche Firmen suchen nach Kandidaten denen sie aus einer Notlage helfen können, aber die meisten Firmen suchen, so ehrlich muss man sein, nach billigen Arbeitskräften.

Nichtsdestotrotz gibt es hier die Möglichkeit sich gegenseitig zu helfen. Wenn es unter euch also Personen gibt, oder ihr Personen kennt, die wegen des Virus in Japan festsitzen oder in finanzielle Schwierigkeiten gekommen sind, dann wendet euch an uns. Wir stehen im Kontakt mit Firmen die Leute wie euch anstellen wollen und können euch möglicherweise weiterhelfen.

Ihr könnt uns einen Kommentar hinterlassen, uns per Messenger kontaktieren, eine Email schreiben oder einfach anrufen! Bloß keine Scheu, wir haben Personal das sowohl Englisch als auch Deutsch sprechen kann.

Wenn wir alle ein bisschen zusammenhalten, dann überstehen wir die Krise hoffentlich glimpflich!

Auch wenn viele Reisebroschüren und Travelblogs es behaupten, Japan gehört nicht unbedingt zu den Ländern, in denen man ...
18/08/2020

Auch wenn viele Reisebroschüren und Travelblogs es behaupten, Japan gehört nicht unbedingt zu den Ländern, in denen man nur mit Englisch-Kenntnissen auskommen kann. Klar, wenn man lediglich vorhat Souvenirs einzukaufen, dann sind keine gesteigerten Japanisch-Kenntnisse notwendig. Hier versteht man was von einem verlangt wird, indem man einfach auf die Anzeige an der Kasse schaut und dem Kassierer die benötigte Geldsumme aushändigt. Selbst als Muttersprachler findet hier nur begrenzt eine Konversation statt.

Ein weiteres Beispiel wäre der Check-in bzw. Check-out im Hotel. Hier findet zwar eine Form von Konversation statt, der Inhalt ist jedoch für jeden Gast gleich und kann daher leicht auswendig gelernt werden. Es ist fast, als würde man einer Rede lauschen. Sobald man aber Fragen oder Anmerkungen hat, oder selber Fragen beantworten muss, dann wird es oft schwierig. Selbst wenn man gut Japanisch spricht passiert es häufig, dass einem eine Frage zum ersten Mal gestellt wird, man nicht genau weiß wie man antworten soll und ins Stottern verfällt.

Diesen Moment erlebt man besonders oft, wenn man ins Rathaus, zum Arzt oder ähnlichen Institutionen geht. Aus Angst sich nicht richtig verständigen zu können, schieben viele Menschen derartige Termine lange auf, oder nehmen sie gar nicht wahr. Gleichzeitig ist die Nachfrage aber auch nicht groß genug, dass es sich von japanischer Seite aus lohnen würde zweisprachige Fachkräfte im großen Stil einzustellen. Eine beliebte Notlösung sind daher Telefonübersetzer. Wenn man also zum Beispiel ins Rathaus geht und Schwierigkeiten hat sich zu verständigen, kann es gut sein das der Beamte zum Telefonhörer greift. Nicht aber etwa, um die Polizei wegen sprachlicher Körperverletzung zu verständigen, vielmehr ruft er wahrscheinlich bei einem Übersetzungsdienst an. Sobald er einen Übersetzer erreicht hat wird er einem den Hörer in die Hand drücken und man kann dem Übersetzer, meist auf Englisch, aber manchmal sind auch andere Sprachen verfügbar, sein Anliegen schildern. Dann gibt man den Hörer an den Beamten zurück, und der Übersetzer erklärt auf Japanisch worum es geht. Dieses hin-und-her geht dann solange weiter bis alle Parteien zufrieden sind und man sein Anliegen als erledigt betrachten kann.

Es ist keine elegante Lösung, aber das System funktioniert und hat seine Vorteile. Man muss sich nicht länger Sorgen machen, ob man sich auch wirklich richtig ausgedrückt hat. Zwar bietet nicht jedes Rathaus, Krankenhaus usw. einen derartigen Service an, es lohnt sich aber definitiv nachzufragen.

03/08/2020

Verlängerung der Gültigkeit des Certificate of Eligibility (CoE)

Ein Certificate of Eligibilty braucht man in fast allen Fällen, wenn man ein Visum für Japan beantragen möchte (ausgenommen ist hier praktischerweise Working Holiday). Wenn man zum Beispiel in Japan studieren möchte, muss die aufnehmende Schule in Japan sich auf ein Certificate of Eligibility für euch bewerben. Hier wird geprüft, ob ihr eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen könntet, Vorstrafen in Japan habt, des Landes verwiesen worden seit usw.

Wenn es keine Probleme gibt, dann schickt euch die Schule/euer zukünftiger Arbeitgeber das CoE per Post zu. Damit könnt ihr dann zur Botschaft gehen und euch auf euer Visum bewerben. Normalerweise ist ein CoE nur für drei Monate gültig, man ist also angehalten möglichst zeitnah nach Japan einzureisen. Wegen der besonderen Umstände gelten aber zur Zeit etwas andere Regelungen. CoE, die zwischen dem 01.10.2019 und dem 29.01.2021 ausgestellt worden sind, sind zunächst einmal gültig bis zum 30. April 2021, oder bis zu sechs Monate nachdem die Einreisebeschränkungen nach Japan aufgehoben worden sind, je nachdem welcher Fall zuerst eintritt.

Wenn ihr also mit bereits ausgestelltem COE zur Zeit in Deutschland festsitzt, müsst ihr keine Angst haben das ihr die Frist überschreitet und nicht nach Japan einreisen könnt.

Mehr Informationen findet ihr hier ->http://www.moj.go.jp/content/001316875.pdf

Japanische Kultur erlebenDas folgende Video zeigt, wie gut es möglich ist die umliegende Gegend zu erleben während man i...
30/07/2020

Japanische Kultur erleben

Das folgende Video zeigt, wie gut es möglich ist die umliegende Gegend zu erleben während man in Japan arbeitet. Gezeigt wird hier unter anderem Sofia aus Ungarn, die an einer unser Partner-Universitäten studiert, und der wir den Job bei einem Hotel in Niigata vermitteln konnten. Das Hotel ist Takahan in Yuzawa, wo der berühmte Kawabata Yasunari drei Jahre verbracht hat während er an seinem Werk Yukiguni (Land des Schnees) arbeitete. Kawabata war der erste Japaner, der für sein Werk einen Literaturnobelpreis erhielt.

In dem Video erzählt Sofia von ihrer Arbeit im Hotel, spricht aber auch unter anderem über Kawabata und Yukiguni. Außerdem werden Personen aus der Umgebung, Sehenswürdigkeiten, traditionelles Handwerk und vieles mehr vorgestellt. Wie man sehen kann, ist es also gut möglich die Zeit in Japan zu nutzen um der Kultur näher zu kommen.

Das Video findet ihr unter folgendem Link ->

第34回国民文化祭・にいがた2019、第19回全国障害者芸術祭にいがた大会で製作した、雪国文化を紹介する動画シリーズです。江戸時代後期、雪深い新潟県魚沼地方の気候、風土や習俗などを記した『北越雪譜』とその著者鈴....

Die Olympischen Spiele 2021Auch wenn die Spiele weiter unter dem Namen Tokio 2020 vermarktet werden, die Wahrscheinlichk...
29/07/2020

Die Olympischen Spiele 2021

Auch wenn die Spiele weiter unter dem Namen Tokio 2020 vermarktet werden, die Wahrscheinlichkeit das die Olympiade noch im Jahr 2020 stattfindet tendiert gegen Null. Bisher gibt es noch keinen konkreten Vorschlag für einen neuen Zeitplan, alles was bisher von offizieller Seite zu hören war, ist, dass die Spiele auf jeden Fall spätestens im Sommer 2021 abgehalten werden sollen. Bereits erworbene Tickets sollen ihre Gültigkeit erhalten, man kann sich den Kaufpreis aber auch zurückerstatten lassen.

Das Land Japan, und besonders die Stadt Tokio, haben bereits Unsummen in die Olympiade investiert, alte Stadien wurden renoviert und neue Arenen und Austragungsstätten gebaut. Wenn die Spiele nur mit begrenzten Zuschauern stattfinden, oder gar abgesagt werden sollten, wäre dies ein herber ökonomischer Schlag für Land und Stadt. Ob und in welchem Format die Spiele stattfinden, bleibt aber noch abzuwarten.

Krankenversicherung in JapanGenauso wie man als Bewohner von Japan verpflichtet ist in die Rentenkasse einzuzahlen, ist ...
28/07/2020

Krankenversicherung in Japan

Genauso wie man als Bewohner von Japan verpflichtet ist in die Rentenkasse einzuzahlen, ist man auch verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen, wenn man in Japan seinen Wohnsitz hat (bzw. sich länger als drei Monate in Japan aufhält). Man kann sich privat versichern oder eine Reiseversicherung abschließen, steht hier aber unter Umständen vor dem Problem, dass diese Versicherungen in Japan nicht direkt akzeptiert werden und man sich das Geld erst im Nachhinein von der Versicherung zurückholen kann. Am einfachsten ist es also direkt in Japan eine Versicherung abzuschließen. Im Allgemeinen sind fast alle Bewohner Japans Mitglied bei einer der folgenden Versicherungen.

Zunächst gibt es die Krankenversicherung für Angestellte (kenkou hoken, 健康保険). Wenn ihr bei einer Firma angestellt seid, wird euer Arbeitgeber die Formalitäten für den Versicherungsbeitritt für euch erledigen. Die monatlichen Beiträge werden dann direkt von eurem Gehalt abgezogen. Falls keine Beitragszahlungen auf eurer Gehaltsabrechnung zu finden sind, solltet ihr definitiv beim Arbeitgeber nachfragen ob die Beitrittsformalitäten richtig erledigt wurden. Als zahlendes Mitglied der Krankenversicherung für Angestellte erhaltet ihr eine Versicherungskarte. Wenn ihr diese beim Besuch einer Praxis oder eines Krankenhauses vorlegen könnt, dann müsst ihr nur für 30% aller anfallenden Kosten selber aufkommen, die Versicherung übernimmt die verbleibenden 70% (einige Behandlungen sind hiervon ausgeschlossen).

Falls ihr nicht bei einer Firma angestellt seid, zum Beispiel Student oder Selbstständig seid (oder in Teilzeit 30 Stunden oder weniger pro Woche arbeitet), dann gibt es die Möglichkeit der Nationalen Krankenversicherung (kokumin kenkou hoken, 国民健康保険) beizutreten. In diesem Fall müsst ihr euch selber um die Anmeldung kümmern, die relevante Dienststelle findet ihr im Rathaus und an anderen Servicepunkten der öffentlichen Verwaltung. Nach der Anmeldung erhaltet ihr eure Versicherungskarte und Gebührenbescheide mit der Post. Die Gebührenbescheide könnte ihr im Rathaus, bei der Bank oder im Convenience Store bar bezahlen, oder ihr das Geld von eurem Konto überweisen. Man muss die Gebühren für jeden Monat nicht alle einzeln bezahlen, normalerweise erhält man Bescheide für rund ein halbes Jahr. Die kann man dann alle auf einmal zum nächsten Konbini tragen und dort gleich im Voraus bezahlen. Wie bei der Krankenversicherung für Angestellte, übernimmt die Versicherung 70% der anfallenden Kosten, wenn man beim Besuch einer Praxis oder eines Krankenhauses seine Versicherungskarte vorlegt. Beiträge werden anhand des Einkommens vom letzten Jahr kalkuliert, wenn man also Student ist oder gerade erst angefangen hat zu arbeiten, fallen die Beiträge oft nur sehr gering aus.

Genau wie bei der Rente und den Steuern, ist man gesetzlich dazu verpflichtet einer Krankenversicherung beizutreten, wenn man seinen Wohnsitz in Japan hat. Falls ihr Krankenhäuser oder Praxen mit deutsch- oder englischsprachigem Personal sucht, könnt ihr das über die folgende Webseite tun.

https://www.jnto.go.jp/emergency/eng/mi_guide.html

Die Wohnungssuche in JapanEin großes Problem für Leute, die gerade erst nach Japan gekommen sind, stellt oft die Wohnung...
27/07/2020

Die Wohnungssuche in Japan

Ein großes Problem für Leute, die gerade erst nach Japan gekommen sind, stellt oft die Wohnungssuche dar. Offizielle Quellen, wie zum Beispiel der „Guide to Living in Japan“, vom Japanischen Außenministerium veröffentlicht, und unter anderem auch auf der Webseite der japanischen Botschaft in Deutschland zu finden, empfehlen zu diesem heiklen Thema lediglich, dass man zu einem Immobilienmakler gehen möge. Darüber hinaus solle man Anzeigen in Läden und Magazinen überprüfen.

Wer schon einmal in Japan nach einer Wohnung gesucht hat, der weiß, dass dies nicht so einfach geht wie der Guide to Living in Japan vermuten lässt. Besonders in den größeren Städten ist Wohnraum knapp und begehrt. Japanische Vermieter haben also oft mehrere Anwärter für eine Wohnung. Viele der Vermieter entscheiden daher eher für den japanischen Mieter, der die Immobilie langfristig bewohnt, als für den ausländischen Mieter, der vielleicht nach weniger als einem Jahr schon wieder weiterzieht. Als persönliche Anekdote kann ich außerdem berichten, dass in der japanischen Immobilienbranche ein eher raues Klima herrscht und viele Vermieter fortgeschrittenen Alters sind, was dazu führt, dass Vorurteile Ausländern gegenüber weit verbreitet sind. Das Bild des lauten und dreckigen Ausländers, der nicht weiß wie er den Müll zu trennen hat oder übel-riechendes Essen kocht ist nach wie vor weit verbreitet. Theoretisch kann man sich an ein „Human Rights Counseling Office“ wenden, wenn man das Gefühl hat, dass man bei der Wohnungssuche diskriminiert worden ist. In der Realität haben diese Beratungsstellen aber wenig bis keine Autorität und können einem daher lediglich raten, weiter zu suchen bis man eine Wohnung gefunden hat die Ausländer akzeptiert. Natürlich diskriminieren nicht alle Vermieter und Makler Ausländer, aber gerade bei der Wohnungssuche berichten viele Menschen, egal welcher Herkunft, von Benachteiligung gegenüber Japanern. Auch unter Personen, die sich längerfristig in Japan aufhalten, die Sprache beherrschen und sich an das japanische Leben angepasst haben, benutzen viele entweder speziell auf Ausländer spezialisierte Makler, oder sie mieten im Namen eines japanischen Mitbewohners.

Besonders, wenn man gerne eine Wohngelegenheit sicher haben möchte, bevor man nach Japan kommt, ist es schwierig dies über einen Makler im Voraus zu erledigen. Wenn man nur für ein Working Holiday oder für die Jobsuche nach Japan kommt, gibt es hier noch weniger Angebot. Wenn man zum Beispiel von der Firma nach Japan versetzt wird, gibt es Services, die sich um die Wohnungssuche kümmern können, diese sind aber im Normalfall sehr teuer. Viele Menschen verbringen daher die erste Zeit in Japan oft in Hotels, Hostels oder Guest Houses. Außerdem avanciert besonders das so genannte „Share-house“ zur Rettung vieler ausländischer Wohnungssuchenden. Unter dem Namen „Share-house“ werden in Japan alle möglichen Wohnsituationen zusammengefasst. Größe und Angebote sind sehr verschieden, angefangen bei WG ähnlichen Wohnungen, bis hin zu ganzen Wohnheimen mit Etagenbetten und 12 Personen pro Zimmer. Im Allgemeinen gilt aber, dass gewisse Dinge geteilt werden, etwa das Bad und die Küche. Die Räumlichkeiten sind meistens möbliert. Die Managementfirmen, die sich um die Verwaltung und Erhaltung kümmern, sind meist sehr offen gegenüber ausländischen Mietern. Darüber hinaus sind die Mieten erschwinglich, man muss keine exorbitanten Gebühren im Voraus bezahlen und Strom/Wasser sind meistens als Pauschale bereits in der Miete enthalten. Bekannte Firmen sind Oakhouse und Sakura House, aber es gibt viele verschiedene Managementfirmen, eine Google Suche sollte mannigfaltige Ergebnisse bringen. Viele der Firmen können auf Englisch kontaktiert werden, und bieten Raumreservierungen auch online, bevor man überhaupt in Japan ist, an. Es ist definitiv eine Hilfe, wenn man bereits im Voraus einen festen Wohnsitz sicher hat.

Natürlich gibt es auch Nachteile bei einem share-house. Dank der günstigen Miete muss man oft bei der Lage Abstriche machen, die nächste Bahnstation, der nächste Supermarkt oder der nächste Convenience Store ist oft etwas weiter weg. Außerdem ist der Zustand der Häuser sehr unterschiedlich, manche sind gerade erst gebaut oder frisch renoviert, andere können dagegen älter und schmutziger sein. Vielleicht am wichtigsten ist aber, dass die Lebensqualität in einem share-house sehr stark von den Mitbewohnern abhängt. Wenn man Frühaufsteher ist, aber die Mitbewohner spät abends aus dem Club nach Hause kommen und im Flur laut sind, kann das starke Auswirkungen auf das eigene Empfinden von Lebensqualität haben.

Letztlich ist es aber doch das share-house, was unter vielen Ausländern die erste Anlaufstelle für den Aufenthalt in Japan bleibt. Man kann schnell und einfach einziehen, und wenn man die Nase voll hat kann man meistens innerhalb eines Monats auch wieder ausziehen. Auch wenn man während seinem Working Holiday verschiedene Regionen Japans erleben möchte, bietet einem das share-house hier die nötige Flexibilität. Und falls man sich doch für einen längeren Aufenthalt entscheidet, dann kann man sich immer noch nach einem Apartment umsehen.

Ich hoffe, dass dies für den ein oder anderen hilfreich war. Wenn ihr Fragen habt oder eure Erfahrungen teilen möchtet, schreibt doch einen Kommentar oder kontaktiert uns direkt.

22/07/2020

Steuern in Japan

Wie in vielen anderen Ländern, muss man in Japan, wenn man einer bezahlten Arbeit nachgeht auf sein Einkommen Steuern bezahlen. Es gibt zwei Formen von Steuer, die von den meisten Menschen entrichtet werden müssen: die Einkommenssteuer und die Anwohnersteuer. Wenn man selbstständig oder anderweitig in einem besonderen Arbeitsverhältnis steht, gibt es viele Ausnahmeregeln, es ist also ratsam in so einem Fall mit der lokalen Steuerbehörde im Rathaus in Verbindung zu treten. Natürlich gibt es neben der Einkommens- und der Anwohnersteuer auch noch andere Steuern, wie zum Beispiel die Grundbesitzsteuer oder die Mehrwertsteuer, für den Moment sollen uns aber die Einkommens- und Anwohnersteuer genügen.

Die Einkommenssteuer (shotokuzei, 所得税), wird, wie der Name schon vermuten lässt, basierend auf eurem Einkommen berechnet. Wenn ihr monatliche Gehaltsabrechnungen bekommt, wird dort die Einkommenssteuer vermerkt sein und direkt von eurem Gehalt abgezogen werden. Normalerweise wird euer Arbeitgeber diese Zahlung erledigen, wenn auf einer Gehaltsabrechnung also keine Einkommenssteuer vermerkt ist sollte man besser nachhaken.

Die Anwohnersteuer (to / juu / shiminzei, 都・住・市民税) wird ebenfalls basierend auf dem Gehalt errechnet, allerdings anhand des Gehalts vom Vorjahr. Wenn man also gerade erst angefangen hat in Japan zu arbeiten, muss man diese Steuer nicht zahlen, sie wird erst nach einem Jahr fällig. Viele Firmen behandeln diese Steuer ähnlich wie die Einkommenssteuer, ziehen sie also direkt vom Gehalt ab und bezahlen anstelle des Angestellten. Aber nicht alle Firmen handhaben dies so, es ist also eine gute Idee beim Arbeitgeber nachzufragen wie die Anwohnersteuer bezahlt wird. Zu beachten ist, dass die Steuer am Wohnort und nicht am Arbeitsplatz entrichtet wird. Wenn man also in Yokohama wohnt aber in Tokio arbeitet, so muss die Steuer beim zuständigen Distrikt in Yokohama gezahlt werden, nicht in Tokio.

Jeder Einwohner Japans ist per Gesetz dazu verpflichtet Steuern zu bezahlen, wer dies nicht tut muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Wer sein Visum verlängern oder ändern möchte, wird normalerweise nach einem Steuerbescheid des Wohnortes gefragt. Bei Nichtzahlung kann der Antrag auf Verlängerung usw. verweigert werden.

21/07/2020

Rente in Japan

Ab dem Erwachsenenalter (in Japan 20, nicht 18) ist jede in Japan wohnhafte Person per Gesetz dazu verpflichtet bis zu ihrem 59. Lebensjahr in die Rentenkasse einzuzahlen. Es ist möglich sich hiervon ausnehmen zu lassen, wenn man zum Beispiel Student ist oder nur ein geringes Einkommen hat.

Grundsätzlich gibt es zwei Formen von Rente in Japan, die sogenannte „Sozialrente“ (kousei nenkin, 厚生年金) für Berufstätige (Angestellte bei einer registrierten Firma) und die nationale Rente (kokumin nenkin, 国民年金) für alle anderen (Teilzeit, Hausfrauen usw.). Im ersten Fall wird der Beitrag abhängig vom Gehalt berechnet, im zweiten Fall ist es ein fester Betrag von rund 16,000 Yen den es pro Monat zu zahlen gilt. Die Sozialrente wird direkt von eurem Gehalt abgezweigt und euer Arbeitgeber bezahlt den entsprechenden Betrag in die Kasse ein. Die nationale Rente muss selbst bezahlt werden, entweder per Schein im Convenience Store, oder man kann auch per Kreditkarte oder Banküberweisung zahlen.

Besonders bei der nationalen Rente gilt es aber zu beachten, das japanische Behörden in den meisten Fällen keine Informationen miteinander teilen, selbst wenn sie im selben Gebäude (z.B. dem Rathaus) sitzen. Wenn ihr euch also als Student beim Rathaus eures Wohnortes meldet, dann wird die Information, dass ihr Student seid, nicht mit der für die Rente zuständigen Abteilung im gleichen Haus geteilt. Ihr müsst selbst zum zuständigen Schalter gehen und mitteilen, dass ihr Student seid und keine Beiträge zahlen könnt.

Wenn man das nicht macht, kann es einem passieren, dass man auf einmal eine Zahlungsforderung von über 100,000 Yen bekommt, die man doch bitte in die Rentenkasse nachzahlen möchte. Auch wenn man eine derartige Aufforderung bekommt, kann man sich immer noch von den Zahlungen befreien lassen, muss hier aber dann zum Beispiel Beweise vorlegen, dass man Student war/ist (zum Beispiel das Visum im Pass), wo man während seiner Studentenzeit gewohnt hat und so weiter. Es ist definitiv am besten, wenn man von vorneherein Bescheid weiß und sich direkt von der Beitragspflicht befreien lässt, wenn möglich.

20/07/2020

Die GoToTravel Kampagne

Schon seit einiger Zeit gab es im Internet Gerüchte, dass die japanische Regierung eine Kampagne zur Förderung der durch die Covid-19 Pandemie gebeutelten Tourismusbranche planen würde. Es war aber lange unklar, in welchem Rahmen die Branche gefördert werden sollte. Die Gerüchteküche brodelte und auch "Fake-News", Falschinformationen wurden verbreitet.

Einige Webseiten berichteten zum Beispiel fälschlicherweise, dass die japanische Regierung ausländischen Besuchern den Flug nach Japan erstatten würde, oder das es umfassende Rabatte für ausländische Besucher geben sollte. Schnell wurde jedenfalls klar: die GoToTravel Kampagne richtet sich explizit nur an Bewohner Japans, die sich im Rahmen der Kampagne bis zu 20.000 Yen pro Tag von ihren Reisekosten zurückerstatten lassen können.

Ursprünglich war die Kampagne für Ende August geplant, aber auf Druck der Tourismusbranche startet die Kampagne nun diese Woche Mittwoch, den 22.07.2020. Wer die Nachrichten verfolgt, weiß aber auch, dass die Coronavirus-Infektionen seit Mitte Juni wieder steigen. Es ist also durchaus fraglich, ob nun der richtige Augenblick ist um eine Kampagne zur Förderung des Tourismus zu starten.

Die Antwort der Regierung ließ nicht lange auf sich warten. Tokio, wo die Infektionszahlen am höchsten sind, wäre von der Kampagne ausgenommen, hieß es nun. Heißt, wer in Tokio wohnt und in eine andere Präfektur reisen möchte, bekommt keine finanzielle Unterstützung. Umgekehrt gilt aber auch: wer von außerhalb nach Tokio reisen möchte erhält ebenfalls keine Unterstützung. Ein relativ offensichtliches Schlupfloch hierbei ist aber, das man einfach ein Hotel in den Präfekturen Saitama, Chiba oder Kanagawa buchen kann, von wo aus man in unter einer Stunde Tokio erreichen kann. Wer also unbedingt nach Tokio reisen will, trotz der steigenden Infektionszahlen, kann sich für seine Reise Geld erstatten lassen. Einzig die Bewohner Tokios gucken vollends in die Röhre.

Was haltet ihr von der Kampagne? Glaubt ihr es ist eine gute Idee im Moment Tourismus zu fördern, auch wenn es nur inländisch ist?

住所

Takanawa, 3-25/27
Shinagawa-ku, Tokyo
1080074

営業時間

月曜日 09:00 - 18:00
火曜日 09:00 - 18:00
水曜日 09:00 - 18:00
木曜日 09:00 - 18:00
金曜日 09:00 - 18:00

電話番号

+81334431531

ウェブサイト

アラート

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