19/09/2024
✈ 𝗵𝗶𝗿𝗲 𝗺𝗲 𝗶𝗳 𝘆𝗼𝘂 𝗰𝗮𝗻 - Nicos 𝗧𝗶𝗽𝗽𝘀 𝗳ü𝗿 𝗲𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗢𝗻𝗯𝗼𝗮𝗿𝗱𝗶𝗻𝗴 ✈
𝗧𝗶𝗽𝗽 𝟲: 𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 = 𝗥ü𝗰𝗸𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁!
Um einen nahtlosen Übergang zwischen Candidate Experience & Employee Journey zu gewährleisten ist ein professionelles und zum Teilen individuelles Onboarding elementar. Ausschlaggebend ist allerdings auch, sich gegebenenfalls nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen, wenn das Onboarding (vermeintlich) bereits gut bis sehr gut gestaltet ist. Organisationen und Prozesse sind stetig im Wandel, also gilt es, den Status Quo in Sachen Onboarding kontinuierlich zu hinterfragen und zu beleuchten. 🔦
Rahmenbedingungen in- oder extern, beispielsweise auch durch Gesetzgebungen und Normen, können hier eine Rolle spielen, genauso das allseitig voranschreitende Thema der Digitalisierung. 📄🚫🡪💻👍 Auch potenziell relevante kulturelle Veränderungen sollten dabei ebenfalls nicht vernachlässigt werden (Hashtag ).
Das Sprichwort „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ mag an dieser Stelle abgedroschen klingen und passt zugegebenermaßen auch nicht 1:1, lässt sich jedoch sinngemäß hervorragend in diesem Kontext adaptieren, denn es gilt: Passen sich Unternehmen nicht notwendigerweise an sich verändernde Rahmenbedingungen an, so werden sie über kurz oder lang mit dem Risiko konfrontiert, dass Mitarbeitende einen Wechselwunsch entwickeln.
Nun mag sich argumentieren lassen, dass eine Fluktuation im gewissen Maße als gesund gilt (in Fachkreisen spricht man hier von grob 5-10 %), was an dieser Stelle auch nicht generell bestritten werden soll. Auch hier kann Veränderung Fortschritt bedeuten – sowohl persönlich für Einzelpersonen als auch für Unternehmen. Zu bedenken ist jedoch, dass leider viel zu häufig generell die Wichtigkeit und der (Mehr-)Wert eines guten Onboardings unterschätzt wird – auch im Kontext der Fluktuation. Bis zu einem gewissen Punkt mag Fluktuation in überschaubarer Höhe tolerierbar sein, bedeutungslos ist sie allerdings niemals. Natürlich muss diese auch in Relation gesehen werden, z.B. im Verhältnis zur Gesamtanzahl der Mitarbeitenden oder bezogen auf die Größe einer Abteilung/eines Teams. Im Verhältnis zum Onboarding kann hier ein ausschlaggebender Indikator die Fluktuationsquote innerhalb der Probezeit darstellen, wobei i.d.R. von den klassischen 6 Monaten gesprochen wird. Viele Unternehmen oder speziell auch die entscheidenden Führungskräfte (aber auch Mitarbeitende) vergessen beim Schlagwort Probezeit, dass es sich wortwörtlich um eine Zeit auf Probe oder drastischer ausgedrückt eine Bewährungsfrist, handelt, die für beide Seiten, also Mitarbeitende UND Unternehmen gilt.
Wenn man als Unternehmen also daran interessiert ist, nicht nur gute Mitarbeitende zu finden 🔍, sondern auch möglichst langfristig zu binden 🕰, beginnt dieser Weg mit einem guten sowie professionellen Onboarding, welches sich kontinuierlich weiterentwickelt!