10/09/2026
„Wenn die KI das alles kann, worin besteht eigentlich noch mein Mehrwert?“
Hast du dir diese Frage auch schon einmal gestellt?
Mit generativer KI verändert sich nicht nur unsere Arbeitsweise. Sie verändert auch, woran wir unsere eigene Leistung messen. Statt uns mit Kolleginnen und Kollegen zu vergleichen, vergleichen wir uns plötzlich mit einer Technologie, die in Sekunden Texte schreibt, Daten analysiert und rund um die Uhr verfügbar ist. Genau das kann Selbstzweifel verstärken und das sogenannte Impostor-Phänomen begünstigen.
Dabei gerät leicht aus dem Blick, was KI nicht kann: Verantwortung übernehmen, Vertrauen aufbauen, komplexe Situationen einordnen oder zwischen den Zeilen lesen.
Deshalb wird eine Fähigkeit immer wichtiger: den eigenen Wert nicht daran festzumachen, was eine KI schneller erledigt, sondern an dem, was nur Menschen leisten können.
Für Unternehmen ist das eine klare Führungsaufgabe. Wer eine Kultur schafft, in der Lernen wichtiger ist als Perfektion und Entwicklung mehr zählt als reine Geschwindigkeit, stärkt das Selbstvertrauen der Mitarbeitenden. Und zwar auch im KI-Zeitalter.
Wie erlebst du das? Hat KI deine Arbeit vor allem erleichtert oder verändert sie auch die Sicht auf die eigenen Fähigkeiten?