12/11/2025
Wir finden kaum noch Leute" – Chef von MiesBezahlteDrecksjobs GmbH beklagt Personalmangel
Berlin (dpo) – Was zur Hölle ist nur mit dem Arbeitsmarkt los? Arnold Menschenschinder, der CEO von MiesBezahlteDrecksjobs GmbH, schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und beklagt sich über die schier unlösbare Aufgabe, fähige Mitarbeiter für seine revolutionären Jobangebote zu gewinnen.
„Unfassbar! Warum findet einfach niemanden einen Weg in unsere glücksverheißenden Stellenangebote?“, fragt der sichtlich frustrierte Unternehmer mit einem Hauch von Ironie. „Wir zahlen genau auf Mindestlohnniveau, bieten unflexible Arbeitszeiten, unbezahlte Überstunden und jede Menge harter Arbeit mit minimalen Aufstiegschancen – und trotzdem gibt es kaum jemanden, der sich für unsere traumhaften Jobs interessiert.
Ich stehe da vor einem Rätsel!“
Der verzweifelte Unternehmer ist nicht allein in seinem Dilemma.
Kollegen aus ähnlichen Branchen, wie der Chef der Wer-einen-Betriebsrat-gründet-wird-rausgemobbt OHG, der BoniNurAnVorstände AG und der sich leidenschaftlich um Nachwuchs kümmernden Firma Wir-bilden-niemanden-aus-und-wundern-uns-dann-über-fehlenden-Nachwuchs & Söhne, erleben das Gleiche. „Die finden auch niemanden.
Ist das nicht wie verhext?!“, so Menschenschinder in einem Moment der kreativen Resignation.
Der 64-Jährige hat bereits Maßnahmen ins Spiel gebracht, um aus dieser misslichen Lage herauszukommen.
"Ich fordere die Politik auf, schnell zu handeln. Egal, ob wir jetzt billige Fachkräfte aus dem Ausland holen oder ob die Politik mir Arbeitslose schickt. Vielleicht kann sie sogar einen Teil der Lohnkosten übernehmen?
Irgendwas muss dringend passieren. Sonst entgehen uns Gewinne, und das schadet irgendwann der deutschen Wirtschaft – und ganz ehrlich, wer will das schon riskieren?"
In der Zwischenzeit bleibt der CEO der MiesBezahlteDrecksjobs GmbH nichts anderes übrig, als in seinen schick designten, aber unmenschlich unbequemen Bürostuhl zu sitzen und darüber nachzudenken, wie man zukünftige Sklaven suchend gegen den Wind wirft.