ARDOR Pflegemanagement GmbH

Anrufen Wegbeschreibung Website Service kontaktieren

ARDOR Pflegemanagement GmbH Personaldienstleister im Gesundheitswesen

Heparin, Marcumar oder DOAKs? 🩺 Alle drei Medikamentengruppen beeinflussen die Blutgerinnung, aber sie wirken unterschie...
28/10/2026

Heparin, Marcumar oder DOAKs? 🩺 Alle drei Medikamentengruppen beeinflussen die Blutgerinnung, aber sie wirken unterschiedlich.

Das solltest du wissen:

🩸 Heparin: Verstärkt die Wirkung von Antithrombin und wird je nach Präparat beispielsweise zur Thromboseprophylaxe oder zur Behandlung von Thrombosen eingesetzt.

💊 Marcumar: Hemmt die Bildung Vitamin-K-abhängiger Gerinnungsfaktoren. Die Wirkung wird über den INR-Wert kontrolliert.

💊 DOAKs: Dazu gehören beispielsweise Apixaban und Rivaroxaban. Sie hemmen bestimmte Gerinnungsfaktoren direkt. Eine routinemäßige INR-Steuerung ist nicht erforderlich.

Was alle gemeinsam haben: Das Blutungsrisiko muss berücksichtigt werden. Für Pflegefachkräfte sind deshalb die Beobachtung möglicher Blutungszeichen, die korrekte Medikamentengabe und das Wissen über die jeweilige Wirkstoffgruppe besonders wichtig.

Kennst du die Unterschiede bereits oder möchtest du mehr über eine der drei Gruppen erfahren? Schreib es in die Kommentare!

26/10/2026

Ein fast normaler Blutzucker bedeutet nicht automatisch Entwarnung. 🩺

Bei einer euglykämischen diabetischen Ketoazidose kann der Blutzucker normal oder nur leicht erhöht sein, während der Körper bereits eine gefährliche Stoffwechselentgleisung entwickelt.

Besonders relevant ist das bei Patientinnen und Patienten, die SGLT2-Hemmer einnehmen. Auch akute Erkrankungen, verminderte Nahrungsaufnahme oder Flüssigkeitsmangel können eine Rolle spielen.

Achte auf mögliche Warnzeichen wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, ungewöhnliche Müdigkeit oder auffällig tiefe und schnelle Atmung.

Wichtig für die Pflege: Bei entsprechendem Verdacht nicht allein auf den Blutzuckerwert verlassen, sondern umgehend eine ärztliche Abklärung veranlassen.

Kanntest du diese besondere Form der Ketoazidose bereits?

23/10/2026

Die Infusion läuft. Aber ist der venöse Zugang wirklich komplikationsfrei? 💉

Eine laufende Infusion schließt Probleme am Gefäßzugang nicht aus. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den Infusionsfluss zu beachten, sondern auch die Einstichstelle regelmäßig zu kontrollieren.

Zwei mögliche Komplikationen sind:

🟣Paravasation: Infusionslösung tritt aus dem Gefäß in das umliegende Gewebe aus. Mögliche Anzeichen sind Schwellungen, Schmerzen oder Rötungen.

🟣Phlebitis: Eine Entzündung der Vene, die sich beispielsweise durch Schmerzen, Rötung und Überwärmung entlang des Gefäßverlaufs bemerkbar machen kann.

Wer solche Veränderungen frühzeitig erkennt, kann rechtzeitig reagieren und weitere Komplikationen verhindern.

Bei einem Verdacht auf eine Paravasation muss die Infusion gestoppt und nach dem geltenden Standard gehandelt werden. Je nach verabreichter Substanz sind besondere Maßnahmen erforderlich.

Worauf achtest du bei der Kontrolle eines peripheren Venenzugangs besonders? 👇

💉 Insulin ist nicht gleich Insulin. Und genau das ist im Pflegealltag wichtig.Die verschiedenen Insulinarten unterscheid...
21/10/2026

💉 Insulin ist nicht gleich Insulin. Und genau das ist im Pflegealltag wichtig.

Die verschiedenen Insulinarten unterscheiden sich vor allem durch ihren Wirkungseintritt, ihr Wirkmaximum und ihre Wirkdauer.

🔹 Schnell wirksame Insulinanaloga

Insulin lispro, aspart und glulisin wirken schnell und werden häufig zur Kontrolle des Blutzuckeranstiegs nach Mahlzeiten eingesetzt.

🔹 Normalinsulin

Normalinsulin wirkt im Vergleich zu schnell wirksamen Insulinanaloga verzögert. Deshalb muss der zeitliche Abstand zur Mahlzeit entsprechend dem Präparat und dem Therapieplan berücksichtigt werden.

🔹 Basalinsulin

Basalinsuline decken den grundlegenden Insulinbedarf zwischen den Mahlzeiten und während der Nacht ab. Lang wirksame Präparate wie Insulin glargin oder degludec ermöglichen eine länger anhaltende Versorgung.

Was bedeutet das für die Pflege?

Vor der Verabreichung sind das verordnete Präparat, die Dosierung und der vorgesehene Zeitpunkt zu beachten. Auch die Mahlzeitensituation und die geltenden Vorgaben zur Blutzuckerkontrolle spielen eine Rolle.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Hypoglykämie, also ein zu niedriger Blutzucker. Ihre Anzeichen zu erkennen und entsprechend den geltenden Vorgaben zu handeln, gehört ebenfalls zur sicheren Versorgung.

Die genauen Wirkprofile und Zeitabstände unterscheiden sich je nach Präparat. Deshalb sind immer die jeweilige Fachinformation und der individuelle Therapieplan maßgeblich.

Wie häufig begegnen dir die verschiedenen Insulinarten im Pflegealltag? 👇

19/10/2026

Schmerzmittel gegeben und trotzdem keine ausreichende Schmerzlinderung? Dann ist eine erneute Einschätzung gefragt.

Die Gabe eines Analgetikums ist nur ein Teil der Schmerztherapie. Entscheidend ist auch, ob die gewünschte Wirkung tatsächlich eintritt.

In der Pflege gehört deshalb die Evaluation der Schmerztherapie dazu. Dabei wird unter anderem beurteilt, wie sich die Schmerzintensität verändert hat und ob der Patient durch die Behandlung beispielsweise wieder besser mobilisiert werden kann.

Auch die Art und Lokalisation der Schmerzen sowie mögliche Begleitsymptome können wichtige Hinweise liefern.

Bleiben Schmerzen bestehen oder nehmen sie zu, muss die Situation erneut beurteilt werden. Je nach Befund können weitere Maßnahmen oder eine ärztliche Rücksprache notwendig sein.

Denn eine durchgeführte Schmerztherapie ist nicht automatisch eine erfolgreiche Schmerztherapie.

💬 Wie wird die Schmerzerfassung bei euch im Pflegealltag umgesetzt?

16/10/2026

Nicht jeder „schlechte“ Wert ist automatisch gefährlich. Und nicht jede relevante Veränderung sieht auf den ersten Blick dramatisch aus.

In der Pflege ist deshalb nicht nur der aktuelle Messwert entscheidend. Wichtig ist auch die Frage: Was ist für diesen Patienten normalerweise üblich?

Ein Blutdruck von 100/60 mmHg kann für einen Menschen völlig unauffällig sein. Bei einem Patienten, dessen Blutdruck sonst deutlich höher liegt, kann derselbe Wert dagegen eine relevante Veränderung darstellen.

Deshalb werden Werte immer im Zusammenhang betrachtet:
Wie war der Wert vorher?
Wie geht es dem Patienten aktuell?
Gibt es weitere Veränderungen oder Beschwerden?

Gerade der Verlauf kann wichtige Informationen liefern, die ein einzelner Messwert nicht zeigt.

Wie wichtig findest du es, immer die Ausgangswerte eines Patienten zu kennen? 👇

„Der Patient trinkt einfach zu wenig.“ 💧Ganz so einfach ist eine Exsikkose nicht.Von einer Exsikkose spricht man bei ein...
07/10/2026

„Der Patient trinkt einfach zu wenig.“ 💧

Ganz so einfach ist eine Exsikkose nicht.

Von einer Exsikkose spricht man bei einem ausgeprägten Flüssigkeitsmangel des Körpers. Dieser kann entstehen, wenn zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird oder der Körper beispielsweise durch Fieber, Erbrechen oder Durchfall mehr Flüssigkeit verliert.

Gerade im Pflegealltag ist deshalb die Beobachtung wichtig. Trockene Schleimhäute, dunkler Urin, eine geringe Urinmenge oder Veränderungen des Allgemeinzustands können Hinweise sein.

Dabei sollte man aber nie nur ein einzelnes Symptom betrachten. Entscheidend ist immer die Gesamtsituation des Patienten.

👉 Welche Anzeichen einer Exsikkose sind dir im Pflegealltag schon begegnet?

05/10/2026

👀 Was können Pupillen eigentlich über einen Patienten verraten?

Die Pupillenreaktion ist mehr als nur eine kleine Routinekontrolle. Bei der Beobachtung können unter anderem Pupillengröße, Seitengleichheit und die Reaktion auf Licht eine Rolle spielen.

Gerade bei neurologischen Veränderungen können solche Beobachtungen wichtige Hinweise liefern. Deshalb ist es für Pflegekräfte entscheidend, Veränderungen wahrzunehmen, mit vorherigen Beobachtungen zu vergleichen und bei Auffälligkeiten entsprechend zu reagieren.

Denn Pflege bedeutet nicht nur, Maßnahmen durchzuführen. Ein großer Teil besteht auch darin, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen.

👉 Hast du die Pupillenreaktion schon einmal im Pflegealltag kontrolliert?

02/10/2026

90/60 auf dem Blutdruckmessgerät und sofort Alarm?

So einfach lässt sich ein Blutdruckwert nicht beurteilen.

Ein niedriger Blutdruck kann bei einem Menschen völlig normal sein. Gerade deshalb ist es wichtig, nicht jeden Wert isoliert zu betrachten. Entscheidend ist auch, ob der Wert dem persönlichen Ausgangsniveau entspricht und ob Beschwerden auftreten.

Schwindel, Schwäche, Benommenheit oder Kreislaufprobleme können beispielsweise darauf hinweisen, dass der niedrige Blutdruck für den Patienten tatsächlich relevant ist.

Auch ein plötzlicher Abfall kann eine andere Bedeutung haben als ein Blutdruck, der bei einer Person schon immer eher niedrig war.

Für die Pflege bedeutet das: Einen Wert erfassen ist der erste Schritt. Danach geht es darum, den Wert in die Situation des Patienten einzuordnen.

👉 Wie würdest du bei einem Blutdruck von 90/60 reagieren?

Sturzrisiko ist nicht gleich Sturzrisiko.Die Morse Fall Scale hilft dabei, verschiedene Risikofaktoren eines Patienten s...
30/09/2026

Sturzrisiko ist nicht gleich Sturzrisiko.

Die Morse Fall Scale hilft dabei, verschiedene Risikofaktoren eines Patienten strukturiert zu erfassen und daraus eine Einschätzung des Sturzrisikos abzuleiten.

Dabei wird nicht nur betrachtet, ob jemand bereits einmal gestürzt ist. Auch Faktoren wie Mobilität, Hilfsmittel, der aktuelle Gesundheitszustand und weitere Aspekte fließen in die Einschätzung ein.

Das ist besonders wichtig, weil ein erhöhtes Sturzrisiko häufig nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen ist. Verschiedene Faktoren können zusammenkommen und sich gegenseitig beeinflussen.

Ein Assessment wie die Morse Fall Scale schafft dabei eine gemeinsame Grundlage für die pflegerische Einschätzung und kann helfen, geeignete Maßnahmen gezielter zu planen.

Trotzdem gilt: Ein Score ersetzt niemals den Blick auf den einzelnen Menschen.

👉 Hast du die Morse Fall Scale schon einmal im Pflegealltag verwendet?

Adresse

Bahnhofstraße 12
Kamen
59174

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

+4923072019110

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn ARDOR Pflegemanagement GmbH etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an ARDOR Pflegemanagement GmbH senden:

Verknüpfungen

Teilen

Rekrutierungsunternehmen in der Nähe