23/03/2026
Ist es wirklich so einfach? So gelingt Vereinbarkeit — bestimmt. 🚀
Letzten Freitag war ich zum ersten Mal beim VereinBarCamp vom Bundesverband Vereinbarkeit. Und es war toll!
Keine feste Agenda — nur ein Rahmen und viele engagierte Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen.
Am Ende war ich gleichzeitig leer und total voll. Voll mit neuen Informationen, Impulsen und frischen Perspektiven — denn die Themen waren vielfältig:
💬 Wie aktivieren wir Männer & Väter — wirklich? 💬 Elterngeld & Elternzeit weiterdenken 💬 Ein Kita-Projekt aus Bielefeld als Blueprint für andere Kommunen 💬 Wie messen wir Vereinbarkeit überhaupt? 💬 Personas beyond Mamas — wer wird sonst noch vergessen? 💬 Make Pflege sexy 💬 Vereinbarkeit im Schichtbetrieb 💬 Fairness im Team, wenn nicht alle dieselben Lebensrealitäten haben 💬 Welche Vereinbarkeitsbenefits Unternehmen wirklich brauchen
Meine persönlichen Highlights: ▶ die Paneldiskussion mit Detlev Blenk (IKEA), Reyk Sonnenschein (1. FC St. Pauli), Ina C. (Vivantes Kliniken) und Sandra Runge (Fachanwältin Arbeitsrecht) — moderiert von Nicole Beste-Fopma ▶ die Vorstellung der Ergebnisse zur Studie „4-Tage-Woche“ von Carsten Meier
Und mein größtes Learning?
„Sprecht mit euren Mitarbeitenden. Wer ist unverzichtbar? Welche Bedürfnisse haben sie? Und: Involviert sie bei den Lösungen.“
Jetzt denkst du vielleicht: „Ja, ist doch logisch!“ Aber die Realität sieht oft anders aus.
Viele warten auf Signale — Umfragen, Kennzahlen, Kündigungen — statt auf Gespräche zu setzen, bevor es Zahlen braucht. Es werden tolle Benefits entwickelt. Und dann werden sie kaum genutzt.
Gesunde Arbeitswelten entstehen nicht durch Tools. Sie entstehen durch echten Kontakt.
Auch Jobsharing funktioniert nur, wenn wirklich gefragt wird: Was braucht ihr? Was funktioniert? Was nicht?
Die einfachsten Antworten sind oft die, die wir am längsten aufschieben.
Auf welche Frage hättest du eine wirklich gute Antwort — wenn sie mal jemand stellen würde? ⁉️