Honestly Concerned e.V.

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Honestly Concerned e.V. Honestly Concerned setzt sich für eine unvoreingenommene Berichterstattung, Wahrhaftigkeit und gegen ALLE Formen von Antisemitismus ein.

Honestly-Concerned entstand im Mai 2002. Alarmiert von Israel-feindlichen Presseberichten, wie antijüdischen Äußerungen von Politikern und öffentlichen Persönlichkeiten in Deutschland und Europa, beschlossen wir zu handeln. Honestly Concerned setzt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Medienbeobachtung und Reaktionen darauf. Wir sind überzeugt davon, dass eine unvoreingenommene und aufrichtige Berichterstattung ein unverzichtbarer Bestandteil devomokratischer Gesellschaften ist. Antisemitismus, Fremdenhass und Intoleranz dürfen da keinen Platz haben. Darum bieten wir differenzierte Informationen jenseits der tendenziösen, von ideologischen, parteipolitischen oder religiösen Interessen geleiteten Presseveröffentlichungen. Wir handeln informativ, proaktiv und reaktiv, wenn immer es nötig ist.

🇦🇺 Australiens Außenministerin Penny Wong räumt ein, in ihrer israelkritischen UN-Rede falsche Zahlen genannt zu habenDi...
28/10/2026

🇦🇺 Australiens Außenministerin Penny Wong räumt ein, in ihrer israelkritischen UN-Rede falsche Zahlen genannt zu haben
Die News24-Moderatorin Sharri Markson berichtet, dass die australische Außenministerin Penny Wong eingeräumt hat, in ihrer Rede vor den Vereinten Nationen, in der sie Israel kritisierte, falsche Zahlen angeführt zu haben.

News24 host Sharri Markson says Foreign Minister Penny Wong has ack...

🇺🇸 Eine Freiheitsstatue, der eine israelische Flagge den Mund verschließt, der Aufruf „Befreit Amerika von Israel“, dazu...
28/10/2026

🇺🇸 Eine Freiheitsstatue, der eine israelische Flagge den Mund verschließt, der Aufruf „Befreit Amerika von Israel“, dazu ein durchgestrichener Davidstern und blutrote Farbe: Beim NHL-Spiel der St. Louis Blues wurde die Zuschauertribüne zur Bühne für antisemitische Hetze. Das alte Verschwörungsbild einer jüdischen Macht, die Amerika knebelt und beherrscht, wird hier als „Israelkritik“ verkauft.
Die gute Nachricht: Sicherheitskräfte entfernten die Beteiligten und beschlagnahmten die Banner. Vereinsbesitzer Tom Stillman verurteilte die Hassbotschaften ausdrücklich als antisemitisch und stellte klar, dass solche Auftritte in der Arena nicht geduldet werden. Genau diese Konsequenz brauchen wir: Antisemitismus benennen, einschreiten und den Verantwortlichen die Bühne entziehen. Doch so richtig diese Reaktion ist, so bedrückend ist der Anlass: Selbst beim Eishockey werden Zuschauer mit Judenhass konfrontiert. Dass solche Bilder auch in den USA zum Alltag zu gehören drohen, kann und darf uns nicht abstumpfen lassen.

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Anti-Israel protesters displayed a bloodstained Israeli flag and ‘Free America from Israel’ signs during an NHL game attended by more than 18,000 fans; Blues owner Tom Stillman condemned the display as antisemitic, while organizers denied the accusation

Wer Menschenrechte verteidigt, muss auch israelische Opfer meinen. Das sollte selbstverständlich sein – doch der Israeln...
28/10/2026

Wer Menschenrechte verteidigt, muss auch israelische Opfer meinen. Das sollte selbstverständlich sein – doch der Israelnetz-Kommentar beschreibt, wie Amnesty International selbst den dritten Jahrestag des Hamas-Massakers vor allem für neue Anschuldigungen gegen Israel nutzte. Die Ermordeten und Verschleppten werden zur Fußnote, der angegriffene jüdische Staat steht wieder auf der Anklagebank.
Wir haben diese selektive Empörung satt. Humanitäre Arbeit verdient Anerkennung, aber keinen Freibrief für doppelte Standards und Täter-Opfer-Umkehr. Wer moralische Autorität beansprucht, muss sich daran messen lassen, ob seine Anteilnahme auch Juden gilt. Menschenrechte verlieren ihre Glaubwürdigkeit, wenn ausgerechnet jüdische Opfer immer wieder um ihren Platz darin kämpfen müssen.

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Hilfsorganisationen leisten viel Gutes. Das darf aber kein Grund sein, antisemitische Ausfälle zu ignorieren.

Andere planen Halloween, jüdische Gemeinden müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärfen… Der Zentralrat warnt vor mögli...
28/10/2026

Andere planen Halloween, jüdische Gemeinden müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärfen… Der Zentralrat warnt vor möglicher antisemitischer Gewalt am 31. Oktober. In der Mobilisierung fallen Begriffe wie „Purge“ und „No rules“. Wie weit sind wir in diesem Land gekommen?!? Juden müssen sich fragen, ob sie am Wochenende sicher zum Gottesdienst gehen können, während Gewaltbereite die Straßen als Bühne ihrer Einschüchterung missbrauchen wollen. Das darf niemals zur Normalität werden! Wer jüdisches Leben schützen will, muss solche Drohungen frühzeitig und konsequent unterbinden. Wir brauchen keine Betroffenheitsreden nach dem nächsten Angriff, sondern wirksamen Schutz und klare Grenzen für die Täter – JETZT!!!

In einem Schreiben rät der Zentralrat der Juden für das Wochenende zu Vorsicht und empfiehlt verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

Wahnsinn… Hamas-Verherrlichung als Qualifikation für ein Gremium für Wissenschaftsfreiheit?!? Was Johannes Becke über di...
28/10/2026

Wahnsinn… Hamas-Verherrlichung als Qualifikation für ein Gremium für Wissenschaftsfreiheit?!? Was Johannes Becke über die Nahoststudien-Tagung an der LMU München berichtet, ist ein akademischer Offenbarungseid: Im Eröffnungsvortrag wird die Existenz des jüdischen Volkes geleugnet, während Hamas und das Massaker vom 7. Oktober unerwähnt bleiben. Ein kurdischer Wissenschaftler stellt eine kritische Frage – und wird als israelischer Spion verdächtigt. Dann wird Udi Raz als Vertretung der Jüdischen Studien in das Gremium für Wissenschaftsfreiheit gewählt. Ausgerechnet jemand, der laut Becke glorifizierende Nachrufe auf Hamas-Anführer teilt und den zusammengeschlagenen Lahav Shapira als Juden mit „satanischer Seele“ beschimpft hat! Welche Vorstellung von Wissenschaftsfreiheit wird hier eigentlich verteidigt?!? Die zentrale Debatte über Wissenschaftsfreiheit und Israelboykott legt man auch noch auf den Beginn von Rosch ha-Schana, während jüdische Kollegen im Gottesdienst sind… Jüdische Stimmen fehlen, ein Vertreter einer extremistischen Organisation bekommt ein Amt – und das Ganze auf einer DFG-geförderten Tagung! Verbandsführung, LMU und DFG müssen öffentlich erklären, welche Konsequenzen sie daraus ziehen. Wer Hamas-Verherrlichung und antisemitischer Dämonisierung akademische Anerkennung verschafft, beschädigt die Wissenschaft und lässt die Betroffenen im Stich!!!

Die Nahoststudien präsentieren sich auf ihrer Verbandstagung als tief zerrissenes Forschungsfeld. Die Existenz des jüdischen Volkes wird geleugnet, radikalisierte Splittergruppen bestimmen den Ton.

Antifaschismus predigen und beim Israelhass im eigenen L***r wegschauen… Wie glaubwürdig soll das sein?!? Jan Ge**er bes...
28/10/2026

Antifaschismus predigen und beim Israelhass im eigenen L***r wegschauen… Wie glaubwürdig soll das sein?!? Jan Ge**er beschreibt treffend, wie Antizionismus zum Bindeglied unterschiedlicher linker Milieus wird. Und die Parteispitze will uns weiter erklären, es gehe um einzelne Aktivisten… Wer Antisemitismus ernsthaft bekämpfen will, muss sich auch von den eigenen Israelhassern und Terrorverharmlosern abgrenzen. Ohne Ausreden und ohne Rücksicht auf mögliche Wählerstimmen! Jüdisches Leben schützen und dem jüdischen Staat das Existenzrecht absprechen passen nicht zusammen!!!

Bockwurst-Linke und Bionade-Milieus: Die Wähler der Linken kommen aus völlig unterschiedlichen Gruppen. Doch der Antizionismus verbindet sie – und er wird noch zunehmen, sagt Historiker Jan Ge**er voraus.

🇮🇱 Israel hat gewählt. Jetzt müssen alle Parteien zeigen, ob sie das Interesse des Landes über ihre gegenseitigen Blocka...
28/10/2026

🇮🇱 Israel hat gewählt. Jetzt müssen alle Parteien zeigen, ob sie das Interesse des Landes über ihre gegenseitigen Blockaden stellen können!
Nach dem bisherigen Auszählungsstand hat Netanjahus bestehende Koalition keine Mehrheit mehr. Der Likud bleibt jedoch stärkste Partei, und auch sein L***r liegt vor dem zionistischen Oppositionsblock. Für eine eigene Mehrheit reicht es keinem der beiden L***r. Das endgültige Ergebnis bleibt abzuwarten…
Ben-Dror Yemini fordert deshalb in seinem aktuellen Kommentar, Wahlversprechen gegen eine Zusammenarbeit mit den arabischen Parteien aufzugeben, um Netanjahu abzulösen. Seine früheren Appelle für eine große Koalition mit dem Likud verwirft er ausdrücklich. Wir halten eine breite Regierung der nationalen Einheit hingegen weiterhin für den besseren Weg!
Nach Jahren des Krieges und der inneren Spaltung braucht Israel eine handlungsfähige Regierung mit einer belastbaren Mehrheit. Die Ablösung eines Ministerpräsidenten allein ist noch kein Regierungsprogramm. Ebenso wenig kann Netanjahu aus dem Ergebnis einen Auftrag zur unveränderten Fortsetzung seiner bisherigen Koalition ableiten…
Eine große Koalition wird auch von anderen politischen Kommentatoren als mögliche Lösung diskutiert. Nach einem Bericht von Israel Hayom, den die Times of Israel aufgreift, soll sich auch Präsident Trump für eine Einheitsregierung von Netanjahu und Eisenkot einsetzen. Dabei soll es bereits konkrete Überlegungen zu einer Rotation und Signale Netanjahus geben, auf seine bisherigen rechtsextremen Partner zu verzichten. Auch über erste Zusagen gegenüber der amerikanischen Regierung wird berichtet. Das sind bislang unbestätigte Angaben, keine feststehenden Vereinbarungen! Ein US-Regierungsvertreter bezeichnet Meldungen über eine bereits festgelegte amerikanische Wunschkoalition inzwischen als falsch und verfrüht. Die Berichte gehören dennoch zur politischen Debatte dazu. Eine breite Regierung der nationalen Einheit verdient aus unserer Sicht unabhängig davon eine ernsthafte Chance…
Wir erinnern in diesem Zusammenhang an Bennetts Auftritt vor einigen Monaten in Frankfurt. Dort äußerte er auf der Bühne seine prinzipielle Bereitschaft zu einer Koalition mit Netanjahu. Seine späteren öffentlichen Abgrenzungen sind bekannt. Trotzdem sollten wir uns daran erinnern, dass eine solche Zusammenarbeit grundsätzlich denkbar war!
Selbst wenn Eisenkot an seinem Wahlversprechen festhält, keiner Regierung unter Netanjahu beizutreten, bleibt offen, ob alle Parteien und Abgeordneten seines L***rs denselben Weg gehen. Das ist eine mögliche Entwicklung, keine bereits feststehende Entscheidung…
Auch der deutliche Zugewinn der arabischen Parteien muss differenziert betrachtet werden. Selbstverständlich gehören arabische Bürger und ihre gewählten Vertreter zum demokratischen Israel. Ihre Anliegen müssen ernst genommen, Zusammenarbeit gesucht und Möglichkeiten der Einbindung genutzt werden!
Aber Yeminis Vergleich mit arabischen Ärzten, denen wir selbstverständlich unser Leben anvertrauen, geht an der politischen Frage vorbei. Die Eignung einer konkreten Partei als Koalitionspartner bemisst sich an ihren Positionen und ihrer Verlässlichkeit. Die Herkunft ihrer Abgeordneten ist dafür kein Maßstab…
Zu den unverzichtbaren gemeinsamen Grundlagen gehört für uns, die Hamas unmissverständlich als Terrororganisation zu benennen. Mansour Abbas hat das Massaker vom 7. Oktober verurteilt. Dass er dennoch in einem berichteten Radiointerview einer klaren Antwort auf die Frage nach dem terroristischen Charakter der Hamas auswich, bleibt ein ernstes Problem. Wer Regierungsverantwortung übernehmen will, muss hier Klarheit schaffen!
Um es ausdrücklich zu sagen: Wir sind dafür, arabische Parteien einzubinden. Aber eine offene Koalition mit einer Partei, die diese grundlegende Klarheit verweigert, ist für uns nicht vertretbar! Wer eine solche Zusammenarbeit vor der Wahl ausgeschlossen hat und sie anschließend dennoch eingeht, muss sich am Bruch dieses Versprechens messen lassen. Der Wunsch, Netanjahu abzulösen, beantwortet diese inhaltliche Frage nicht…
Kompromissbereitschaft ist jetzt von allen Seiten gefragt – ausdrücklich auch von Netanjahu und seinen bisherigen Partnern! Eine Regierung der nationalen Einheit darf keine bloße Erweiterung der bisherigen Koalition sein. Sie braucht ein gemeinsam ausgehandeltes Programm, verbindliche Vereinbarungen und echte Zugeständnisse aller Beteiligten…
Es bleibt abzuwarten, welche Regierung am Ende möglich wird. Aber Sicherheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Zukunft Israels müssen für alle Beteiligten schwerer wiegen als persönliche Machtansprüche. Das Land braucht verantwortliche Kompromisse. Einen weiteren lähmenden Wahlkampf braucht es ganz sicher nicht!!!
🔹 Ynet – Ben-Dror Yemini: „The bloc that serves won. Now it’s time to break promises“
https://www.ynetnews.com/opinions-analysis/article/hykkqpc2mx
🔹 Times of Israel – Vorläufiger Auszählungsstand: Keines der beiden L***r erreicht eine Mehrheit
https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/with-over-85-of-votes-counted-pro-netanyahu-bloc-gets-53-seats-eisenkot-led-bloc-at-48-and-arab-parties-have-19/
🔹 Times of Israel – Mögliche Wege zur Regierungsbildung
https://www.timesofisrael.com/change-bloc-alliance-with-arabs-unity-government-or-new-election-3-scenarios-for-what-comes-next/
🔹 Times of Israel – Bericht über einen von Trump unterstützten Plan für eine Einheitsregierung
https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/ben-gvir-lashes-out-over-reported-us-backed-plan-to-form-unity-government-without-him/
🔹 Times of Israel – US-Regierungsvertreter widerspricht Berichten über eine bereits festgelegte amerikanische Wunschkoalition
https://www.timesofisrael.com/liveblog-october-28-2026/
🔹 Times of Israel – Bennetts spätere öffentliche Aussagen zur Zusammenarbeit mit Netanjahu
https://www.timesofisrael.com/bennett-suggests-netanyahu-could-be-part-of-future-government-quickly-backtracks/
🔹 Israel National News – Bericht über Mansour Abbas’ Radiointerview zur Hamas
https://www.israelnationalnews.com/news/430885

Opinion: Parties seeking change have a historic opportunity to form a government — that means abandoning promises not to cooperate with Arab parties, and acting quickly before another election leaves Netanyahu in power

Wie wollen drei Parteien Antisemitismus gemeinsam bekämpfen, wenn sie sich nicht einmal ausdrücklich auf dieselbe Defini...
28/10/2026

Wie wollen drei Parteien Antisemitismus gemeinsam bekämpfen, wenn sie sich nicht einmal ausdrücklich auf dieselbe Definition verpflichten?
Schon der Konsens zwischen Linken, SPD und Grünen war unzureichend: Die IHRA-Arbeitsdefinition wurde nicht ausdrücklich als verbindlicher gemeinsamer Maßstab für die eigenen Parteien und Fraktionen festgeschrieben. Für das Verwaltungshandeln bleibt sie über das Berliner Landeskonzept mittelbar erhalten. Ausgerechnet für die Bewertung antisemitischer Vorfälle in den eigenen Reihen fehlt aber diese klare gemeinsame Grundlage!
Und selbst dieser schwache Kompromiss wird von der Linksfraktion weiter verwässert: In ihrer eigenen Erklärung fehlen laut rbb unter anderem die ausdrückliche Benennung israelbezogenen Antisemitismus und die Absage an die BDS-Kampagne. Genau dort, wo das allgemeine Bekenntnis gegen Antisemitismus konkrete politische Konsequenzen bekommt, werden die Formulierungen gestrichen.
Das ist das eigentliche Problem hinter der aktuellen Debatte um eine fehlende Unterschrift. Bei Asya Senyüz verweist die Fraktion auf eine längere Erkrankung; eine politische Verweigerung ist damit nicht belegt. Die inhaltliche Abschwächung der Erklärung hingegen schon!
SPD und Grüne müssen beantworten, warum sie sich zunächst auf einen Konsens ohne ausdrückliche gemeinsame Verpflichtung auf die IHRA-Definition eingelassen haben – und wie sie mit der weiteren Verwässerung umgehen. Wie belastbar sind ihre roten Linien, wenn schon vor einer Regierungsbildung über solche Grundlagen gestritten wird?
Wer Antisemitismus konsequent bekämpfen will, muss ihn auch im eigenen politischen Umfeld erkennen, benennen und sanktionieren. Eine Unterschrift allein reicht dafür nicht. Erst recht nicht, wenn zuvor die Maßstäbe abgeschwächt werden.
Die Sicherheit jüdischen Lebens darf nicht davon abhängen, welche Formulierung für eine Koalitionsmehrheit gerade noch zumutbar erscheint!
🔹 WELT – Abgeordnete unterzeichnet Erklärung gegen Antisemitismus nicht – Linke-Fraktion kleiner als gedacht
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ae216688f0a4dd417a5f2c9/berliner-parlament-abgeordnete-unterzeichnet-erklaerung-gegen-antisemitismus-nicht-linke-fraktion-kleiner-als-gedacht.html
🔹 Originalvereinbarung von Linken, Grünen und SPD vom 8. Oktober 2026
https://gruene.berlin/fileadmin/user_upload/Berliner_Vereinbarung_zum_Start_der_Sondierung.pdf
🔹 Tagesspiegel – Welche Antisemitismusdefinition für die Parteien gilt, bleibt unklar
https://www.tagesspiegel.de/berlin/weg-fur-sondierungen-in-berlin-ist-frei-das-steht-in-der-antisemitismus-vereinbarung-von-linken-grunen-und-spd-16140425.html
🔹 rbb – Welche entscheidenden Punkte in der Erklärung der Linksfraktion fehlen
https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/rbb-streit-ueber-antisemitismus-papiere-was-steht-in-beiden-drin-was-nicht-102.html

Die Linke-Fraktion im neuen Berliner Landesparlament hat nicht wie bisher angenommen 45 Mitglieder, sondern nur 44. Eine Politikerin der Partei hat bis heute nicht die Erklärung zum Kampf gegen Antisemitismus unterschrieben.

🇱🇧 Die Hisbollah spricht von Souveränität – und meint den Erhalt ihrer eigenen Macht. Die Kernpunkte aus der vorliegende...
28/10/2026

🇱🇧 Die Hisbollah spricht von Souveränität – und meint den Erhalt ihrer eigenen Macht. Die Kernpunkte aus der vorliegenden Zusammenfassung der Rede von Hisbollah-Chef Naim Qassem:
1️⃣ KEINE ENTWAFFNUNG: Solange „Besatzung und Aggression“ andauerten, werde nicht über die Abgabe der Waffen diskutiert. Israel müsse sich gemäß der Vereinbarung vom November 2024 und Resolution 1701 zurückziehen.
2️⃣ KEIN RAHMENABKOMMEN: Die Vereinbarung zwischen dem Libanon und Israel werde nicht anerkannt. Sie widerspreche der Verfassung und dem Taif-Abkommen und begünstige einen Bürgerkrieg.
3️⃣ IRAN ALS STÄRKE: Das Abkommen zwischen Iran und den USA stärke die Hisbollah. Teheran arbeite an einem Ende der israelischen Angriffe und einem israelischen Rückzug.
4️⃣ ISRAELS REGIERUNG SEI EGAL: Wer Israel regiere, interessiere nicht. Entscheidend sei der Rückzug aus libanesischem Gebiet.
5️⃣ AMERIKANISCHEN EINFLUSS BEENDEN: Die amerikanische Einflussnahme auf staatliche Institutionen komme einer Besatzung gleich.
6️⃣ WIEDERAUFBAU: Die Hisbollah werde weiter Unterkünfte und Wiederaufbau unterstützen. Auch der Staat müsse seine Verpflichtungen erfüllen.
7️⃣ NATIONALE EINHEIT: Man sei bereit, Gräben zu überwinden, verlange entsprechende Taten aber auch von den anderen.
8️⃣ AMAL, ARMEE UND DIALOG: Das Bündnis mit Amal sei gefestigt. Man unterstütze die Armee, lehne einen Bürgerkrieg ab und sei zum Dialog bereit.
Dazu muss man deutlich sagen: Amerikanischer Einfluss soll „Besatzung“ sein, iranische Unterstützung dagegen eine Quelle der Stärke? Die Armee wird gelobt, während die eigene Terrororganisation ihre Waffen behalten will? Nationale Einheit wird beschworen, aber die bewaffnete Sonderstellung soll unangetastet bleiben?
Besonders dreist ist die selektive Berufung auf Resolution 1701 und das Taif-Abkommen. Beide enthalten Vorgaben zur Entwaffnung von Milizen! Auch die Vereinbarung vom November 2024 umfasst die Durchsetzung staatlicher Kontrolle und die Beseitigung nicht autorisierter Waffen und militärischer Infrastruktur im vorgesehenen Gebiet. Qassem fordert Israels Verpflichtungen ein und blendet die Konsequenzen für die Hisbollah aus.
Ja, auch Israel muss seinen Verpflichtungen nachkommen. Aber wer Frieden und Souveränität für den Libanon will, muss endlich das staatliche Gewaltmonopol durchsetzen. Die Menschen im Libanon und in Nordisrael brauchen Sicherheit vor dem nächsten Krieg. Eine Miliz, die eigenständig über Krieg und Frieden entscheidet, steht dieser Zukunft im Weg!
🔹 JFeed – Bericht über die Ablehnung der Entwaffnung und des Rahmenabkommens. Stützt sich ausdrücklich auf Abu Ali Express; keine unabhängige Bestätigung der gesamten Rede.
https://www.jfeed.com/news/qassem-rejects-disarmament-framework-agreement⁠
🔹 DAWN – Aktuelle Kurzmeldung zu Qassems Ablehnung einer Diskussion über die Entwaffnung, unter Berufung auf Al Jazeera.
https://www.dawn.com/news/2040483/hezbollah-leader-says-no-room-for-discussion-regarding-its-disarmament⁠
🔹 UNIFIL – Resolution 1701 und die Verpflichtungen beider Seiten
https://unifil.unmissions.org/en/node/28372
🔹 Vereinbarung über die Einstellung der Feindseligkeiten vom November 2024
https://www.peaceagreements.org/agreements/2663/
🔹 Taif-Abkommen – englischer Text bei der libanesischen UN-Vertretung
https://www.un.int/lebanon/sites/www.un.int/files/Lebanon/the_taif_agreement_english_version_.pdf
🔹 Britisches Parlament – Hintergründe zum Rahmenabkommen und zur Rolle Irans
https://commonslibrary.parliament.uk/research-briefings/cbp-10887/

Erinnerungskultur muss auch mit wehrhaften Juden klarkommenZeev Avrahami legt den Finger in eine offene Wunde: Wer Juden...
28/10/2026

Erinnerungskultur muss auch mit wehrhaften Juden klarkommen
Zeev Avrahami legt den Finger in eine offene Wunde: Wer Juden vor allem als historische Opfer akzeptiert, tut sich offenbar schwer mit einem jüdischen Staat, der sich verteidigt, und mit Juden, die selbst bestimmen, wie sie leben.
Besonders treffend ist seine Kritik an der Auswahl israelischer Stimmen in deutschen Medien. Wer immer wieder Menschen mit ähnlichen politischen Positionen präsentiert, erklärt damit noch lange nicht Israel. Die israelische Gesellschaft umfasst auch orientalische, religiöse, traditionelle und konservative Juden. Ihre Erfahrungen und Überzeugungen gehören ebenso zum Gesamtbild.
Genau hier liegt eine journalistische Verantwortung: Gesprächspartner dürfen nicht danach ausgewählt werden, wie bequem ihre Aussagen in das eigene Weltbild passen. Auch israelische Stimmen, die deutschen Erwartungen widersprechen, verdienen Gehör.
Nicht jede Zuspitzung des Essays muss man teilen. Gerade pauschale Aussagen über „die Deutschen“ oder „die Medien“ verdienen Differenzierung. Seine zentrale Frage bleibt dennoch unbequem und notwendig: Akzeptiert man jüdische Selbstbestimmung auch dann, wenn Juden anders denken und handeln, als man es von ihnen erwartet?
Wer der ermordeten Juden gedenkt, sollte auch den lebenden Juden zuhören – einschließlich derjenigen, die sich weigern, wieder wehrlose Opfer zu sein.
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Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

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