10/06/2026
PEAG Personaldebatte: Arbeit muss sich lohnen – Reform der sozialen Sicherungssysteme unter Druck
Demografischer Wandel, steigende Sozialbeiträge, Fachkräftemangel und die Zukunft der sozialen Sicherung: Der Reformdruck auf den Sozialstaat wächst. Gleichzeitig stellen sich viele Fragen: Wie lassen sich soziale Sicherungssysteme finanzierbar halten? Wie können Arbeitsanreize gestärkt werden? Und wie gelingt die Balance zwischen Eigenverantwortung und sozialer Absicherung?
Darüber diskutierten bei der 150. PEAG Personaldebatte:
🎙️ Dr. Susanne Wagenmann
Abteilungsleiterin Soziale Sicherung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
🎙️ Kai Whittaker, MdB (CDU)
Mitglied des Bundestages und des Ausschusses für Arbeit und Soziales
Kai Whittaker machte deutlich:
💬 „Wir müssen die Menschen wieder vorrangig in Arbeit bringen, anstatt sie in Arbeitslosigkeit zu verwalten.“
Zugleich forderte er tiefgreifende Reformen, um Sozialversicherungsbeiträge und Lohnnebenkosten langfristig zu senken.
Dr. Susanne Wagenmann warnte vor der finanziellen Entwicklung der sozialen Sicherungssysteme:
💬 „Ohne ein Gegensteuern ist bis 2040 mit einem Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz von fast 50 Prozent zu rechnen.“
Sie sprach sich für umfassende Strukturreformen aus, um Arbeit stärker zu fördern und die Beitragslast dauerhaft zu begrenzen.
Auch Sven Kramer, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH, warb für gemeinsame Lösungen:
💬 „Wir müssen jetzt gemeinsam mutige Kompromisse finden, die Wirtschaft und Menschen im Land befähigen, nach vorn schauen zu können.“
👉 Wie immer fand die Veranstaltung in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall statt.