07/03/2025
ᴡɪʀ ꜱɪɴᴅ ᴅɪᴇ ɢᴇɴᴇʀᴀᴛɪᴏɴ ᴏʜɴᴇ ʙʟᴀᴜᴘᴀᴜꜱᴇ!!!
Wir sind die, die alles zum ersten Mal machen. Die, die versuchen, Karriere und Kinder wirklich gleichwertig zu leben – ohne Vorbilder, an denen wir uns orientieren können. Die, die stillend in Meetings sitzen und wissen, dass wir mit weniger Gehalt nach Hause gehen, als ein männlicher Kollege. Die, die mit schlechtem Gewissen Laptop und Milchflasche jonglieren, weil wir ständig das Gefühl haben, irgendwo nicht genug zu sein. Die, die deshalb abends unglücklich im Bett liegen, weil wir ein schlechtes Gewissen haben.
Heute ist EQUAL PAY DAY – das bedeutet, dass Frauen in Deutschland bis zu diesem Tag im Jahr rechnerisch quasi „umsonst“ gearbeitet haben, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt wurden. Jaaaa… so sieht die Realität leider aus! Denn die Lohnlücke beträgt immer noch 16 %⁉️. Sechzehn Prozent, die sich auf unser ganzes Leben auswirken: Weniger finanzielle Sicherheit, weniger Rente und weniger Chancen.
Ich habe zwei Mädchen. Und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass sie in einer Welt groß werden, in der sie sich nicht zwischen Erfolg und Familie entscheiden müssen. Ich will, dass sie sich selbstverständlich das nehmen, was ihnen zusteht und was sie sich selbst auch zutrauen.
Doch die Wahrheit ist: Wir sind noch nicht dort. Morgen ist Internationaler Frauentag – und auch der erinnert mich daran, dass wir immer noch weiter kämpfen müssen. Dass meine Töchter sonst die Nächsten sind, die sich erklären müssen. Die Nächsten, die gefragt werden, ob sie sich „wirklich sicher sind, dass das mit Kindern geht“. Die Nächsten, die lernen müssen, dass sie für das Gleiche weniger bekommen. Ich will nicht, dass sie „Quotenfrauen“ werden.
Ich will, dass sie nie zweifeln, ob sie „genug“ sind. Dass sie keine Generation mehr sind, die es zum ersten Mal anders macht – sondern eine, für die Gleichberechtigung endlich normal ist.
Aber bis dahin? Müssen wir die sein, die es ändern 💃🏻.