09/10/2026
Vor neun Jahren habe ich Personalberater gehasst… heute bin ich selbst einer, aber nach komplett anderen Regeln.
Wenn man das Bild hier sieht, könnte man meinen, der Weg zum eigenen Recruiting-Business war ein gerader Durchmarsch, ich meine seht euch nur diesen hübschen … oh ich drifte ab.
Die Realität sah nach meinem Masterabschluss mit Personalschwerpunkt allerdings ganz anders aus.
Eigentlich wollte ich in die Personalpsychologie, getrieben von den Geschichten meines Vaters, der sein Leben lang als einfacher Arbeiter geschuftet hat. Ich wollte die Arbeitsbedingungen genau dort anpacken, wo Menschen am Band oder in der Produktion stehen. Aber: Nische, zäh, für den Berufseinstieg damals schlicht eine Sackgasse.
Aus der Not heraus bewarb ich mich bei den großen Vermittlern. Das Feedback damals war zu erwarten: Pass dich an, schneid die Haare ab, zieh den Kommunionsanzug an. Später im Praktikum bei ZF erlebte ich dann die Gegenseite und sah, wie penetrant und aufdringlich manche Agenturen die Entwickler wie Schlachtvieh durchs Dorf trieben. Mein Bild von der Vermittler-Branche war sowas von im Keller…
Bis ich mich auf ein Gespräch bei einer kleinen, inhabergeführten Agentur einließ.. ja das war der Einstieg in eine mittlerweile neunjährige Hassliebe zu diesem Beruf.
Heute helfe ich Menschen auf meine ganz eigene Art - ohne Floskeln, ohne Anzugzwang, aber mit maximaler Verbindlichkeit. Ich sorge dafür, dass Techies und IT-Führungskräfte in NRW nicht an den falschen Tischen versauern, und schütze Unternehmen vor teuren Fehlbesetzungen!
Am Ende geht es nicht um Business-Looks oder Hochglanz-Phrasen. Es geht darum, ob du dein Handwerk verstehst und Menschen auf Augenhöhe begegnest.
Skål
Marvin