VikingVacancies - Tech-Recruiting by Marvin Farke

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Vor neun Jahren habe ich Personalberater gehasst… heute bin ich selbst einer, aber nach komplett anderen Regeln. Wenn ma...
09/10/2026

Vor neun Jahren habe ich Personalberater gehasst… heute bin ich selbst einer, aber nach komplett anderen Regeln.

Wenn man das Bild hier sieht, könnte man meinen, der Weg zum eigenen Recruiting-Business war ein gerader Durchmarsch, ich meine seht euch nur diesen hübschen … oh ich drifte ab.
Die Realität sah nach meinem Masterabschluss mit Personalschwerpunkt allerdings ganz anders aus.

Eigentlich wollte ich in die Personalpsychologie, getrieben von den Geschichten meines Vaters, der sein Leben lang als einfacher Arbeiter geschuftet hat. Ich wollte die Arbeitsbedingungen genau dort anpacken, wo Menschen am Band oder in der Produktion stehen. Aber: Nische, zäh, für den Berufseinstieg damals schlicht eine Sackgasse.

Aus der Not heraus bewarb ich mich bei den großen Vermittlern. Das Feedback damals war zu erwarten: Pass dich an, schneid die Haare ab, zieh den Kommunionsanzug an. Später im Praktikum bei ZF erlebte ich dann die Gegenseite und sah, wie penetrant und aufdringlich manche Agenturen die Entwickler wie Schlachtvieh durchs Dorf trieben. Mein Bild von der Vermittler-Branche war sowas von im Keller…

Bis ich mich auf ein Gespräch bei einer kleinen, inhabergeführten Agentur einließ.. ja das war der Einstieg in eine mittlerweile neunjährige Hassliebe zu diesem Beruf.

Heute helfe ich Menschen auf meine ganz eigene Art - ohne Floskeln, ohne Anzugzwang, aber mit maximaler Verbindlichkeit. Ich sorge dafür, dass Techies und IT-Führungskräfte in NRW nicht an den falschen Tischen versauern, und schütze Unternehmen vor teuren Fehlbesetzungen!

Am Ende geht es nicht um Business-Looks oder Hochglanz-Phrasen. Es geht darum, ob du dein Handwerk verstehst und Menschen auf Augenhöhe begegnest.

Skål
Marvin

+8000 Kontakte auf LinkedIn und ich besitze bis heute nicht mal eine Krawatte.Normalerweise ist das der Moment für die ü...
07/10/2026

+8000 Kontakte auf LinkedIn und ich besitze bis heute nicht mal eine Krawatte.

Normalerweise ist das der Moment für die üblichen LinkedIn-Feierlichkeiten, man postet ein poliertes Porträt, bedankt sich artig bei der Community und tut so, als wäre jede einzelne Ziffer ein persönlicher Ritterschlag äh Odinschlag.

Sparen wir uns das.

Am Ende geht es aber nicht um Reichweiten-Ego, sondern um die richtigen Leute an den richtigen Tischen – mit Purpose und Herz.

Danke an alle, die hier mitlesen, widersprechen, mitdiskutieren oder einfach mein Postfach mit echten Herausforderungen füllen. Wir machen genauso weiter wie bisher und zwar geradeaus, technisch fundiert und ohne Krawatte dafür mit Schild und Axt!

Skål
Marvin

Klein, rund und ab sofort die stabilste Basis gegen wackelige Gläser und schlechtes Tech-Recruiting.Die meisten Beratung...
29/09/2026

Klein, rund und ab sofort die stabilste Basis gegen wackelige Gläser und schlechtes Tech-Recruiting.

Die meisten Beratungen verteilen Kugelschreiber aus Plastik und ich habe diesen Satz nicht mal zu Ende geschrieben da bin ich schon eingeschlafen…

Wer mich kennt, weiß, ich habe wenig übrig für sinnlosen Messe-Müll, der nach zwei Tagen im Papierkorb landet. Wenn wir Merch machen, dann muss es einen praktischen Nutzen haben und zu unserer Kultur passen.

In der Tech-Szene gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Die wirklich genialen Ideen, die ehrlichsten Absprachen und alles Wichtige beginnt nicht im Büro, sondern abends am Tresen, beim Metal Business Club oder nach Feierabend mit den Kollegen bei einer Hopfenkaltschale.

Genau dafür sind diese Dinger da! Als Unterlage für ein Getränk oder einfach als Erinnerung daran, dass professionelles Recruiting auf Augenhöhe absolut nichts mit verstaubtem Krawatten-Gehabe zu tun hat und auch mal witzig sein kann. Abgesehen davon kann ich nicht mal einen Krawattenknoten…

Die ersten Stapel sind verpackt und wandern demnächst in die Give-Away-Pakete und auf anstehende Veranstaltungen.

Wer beim nächsten Treffen einen Satz für den Schreibtisch oder die Officeküche abgreifen will, gibt einfach kurz Bescheid.

Skål 🍻
Marvin

Wenn ein Spitzen-Entwickler vor dem Start abspringt…Panik schieben oder die Nachbesetzung in 14 Tagen fixieren. Angebot ...
24/09/2026

Wenn ein Spitzen-Entwickler vor dem Start abspringt…
Panik schieben oder die Nachbesetzung in 14 Tagen fixieren.

Angebot unterschrieben, Starttermin fixiert und zwei Wochen vor Tag eins springt der Wunschkandidat für alle Beteiligten überraschend ab.

Ich glaube jeder CTO und Lead kennt diesen Moment der Schockstarre. Die Roadmap für das Quartal steht, das Team wartet dringend auf Entlastung und man wähnt sich am Ziel. Aber wenn der Kandidat dann kurz vor knapp doch ablehnt, droht der gesamte Prozess wieder bei zero zu beginnen. Kosten rauf Laune runter! Genau das ist mir kürzlich das erste Mal in 9 Jahren Tech-Recruiting bei einem Mandat passiert.

Der Unterschied zwischen Frust und Erfolg liegt in solchen Momenten nicht im Glück, sondern im Prozess. Klingt höchst professionell, musste ich aber auch erst lernen. Wer als Recruiter sauber arbeitet, baut keine fragilen Oneway-Pipelines, sondern führt bis zur finalen Zusage immer ein echtes, voll qualifiziertes Backup auf Augenhöhe mit.

Jünglinge macht euere Backups!

Statt in Ohnmacht zu verfallen, habe ich die Backups aktiviert und dem Kunden präsentiert.
Das Ergebnis: Nach den Interviews waren 2 Kandidaten geeignet für ein konkretes Vertragsangebot und einer hat unterzeichnet. Das Resultat für das Unternehmen ist der neue Entwickler startet exakt zwei Wochen nach dem ursprünglich geplanten Termin, kein ewiger Stillstand, kein neuer Suchlauf von vorne, null Reibungsverlust für das Produkt.

Skål
Marvin

Ich vermittle die Stelle nicht, weil die Person ein A******* ist!Rassistische Rückfragen, patzige InMail-Rants und null ...
22/09/2026

Ich vermittle die Stelle nicht, weil die Person ein A******* ist!

Rassistische Rückfragen, patzige InMail-Rants und null Zuverlässigkeit.

Ich vermittle keine Positionen an Menschen, die sich wie ein Totalausfall aufführen, egal wie perfekt der Tech-Stack auf dem Papier aussieht oder wie hoch die Provision wäre.

Reine Hard Skills schreiben zwar Code (oder Prompts), aber sie bauen kein erfolgreiches Produkt und halten kein Engineering-Team zusammen. In den letzten Wochen sind mir in Chats und Postfächern wieder Dinge begegnet, bei denen die Reißleine sofort gezogen werden muss:

1. Wer auf eine fundierte Erstansprache direkt mit respektlosem Frust reagiert, fliegt raus.
2. Wenn ein Bewerber ernsthaft nachfragt, ob „arische Abstammung“ Voraussetzung für eine Stelle sei, und sei es auch nur, um mich abzuchecken, dann gibt es keine Diskussion. Danke, ciao.
3. Kein Profilfoto, gesperrte Präsenzen, kategorisches Blockieren moderner Toolings oder KI und paranoide Vorbehalte gegen einfachste Prozesse auf Augenhöhe. Tschüss!
4. Wer öffentlich auf LinkedIn toxische Rage-Kommentare abfeuert, landet mit entsprechendem Vermerk in der Datenbank. Das Internet vergisst nicht, merk dir das!

Unternehmen können und müssen genau hinschauen, wen sie an Bord holen. Ich bin das Auge, das dies sichtet…warum auch immer Menschen im Erstkontakt alles tun, damit das Auge weint, ist mir ein Rätsel.

Skål
Marvin

2023 stand ich geschminkt als Ersatz-Gitarrist auf einer Festivalbühne und habe kurz danach den besten Move meines Leben...
20/09/2026

2023 stand ich geschminkt als Ersatz-Gitarrist auf einer Festivalbühne und habe kurz danach den besten Move meines Lebens gemacht: Meinen eigenen Platz geräumt.

Der Gig hat gerockt, aber als die Position dauerhaft frei wurde, habe ich meinen Platz freiwillig dankend abgelehnt. Nicht aus Mangel an Lust, sondern weil ich mit Thomas jemanden im Netzwerk hatte, der als Vollprofi musikalisch und menschlich exakt in diese Band gehört. Das Ergebnis war Platz 6 in den deutschen Albumcharts mit der neuen Scheibe.

Kurz darauf dasselbe Spiel an den Drums, statt oberflächlicher Kontakte habe ich Severin (Drummer meiner Band) ins Spiel gebracht - klickfest, bodenständig und mit eigenem Kostüm-Know-how das perfekte Match für die Horrorpunk-Bühne.

Warum erzähle ich das?

Gute Musiker sind nicht automatisch umgängliche Teamplayer und genau dasselbe gilt für Engineers und IT-Führungskräfte. Reine Skill-Listen im Lebenslauf sagen absolut nichts darüber aus, ob jemand die Dynamik eines Teams beflügelt oder vielleicht sprengt.

Echtes Vermittlungstalent bedeutet, beide Seiten bis ins Detail zu kennen, das eigene Ego einfach mal hintenanzustellen und punktgenau zu spüren, wer wo wirklich reinpasst.

Nimm das Open AI & Co. …dieses Fingerspitzengefühl hat keine KI der Welt. Hier würde jetzt ein Mittelfinger-Emoji passen, mache ich aber nicht.

Noch mehr Fotos gibt es in den Kommentaren.

Skål
Marvin

Diese Unternehmen oder ihre Kandidaten besuchen mein Profil...Offizieller Zwischenstand im Feed: CHECK24 GmbH führt das ...
14/09/2026

Diese Unternehmen oder ihre Kandidaten besuchen mein Profil...
Offizieller Zwischenstand im Feed: CHECK24 GmbH führt das Ranking meiner Profilbesucher aktuell mit 25,1 Prozent meilenweit an.
Dahinter formiert sich eine starke Verfolgergruppe aus der adesso SE , der REWE Group , der AXA Deutschland , RTL Deutschland und sogar DeepL .

Jetzt stellt sich mir natürlich die eine Frage:
Ist das reine Neugier der HR-Abteilungen oder sucht ihr intern bereits die nächsten Senior Engineers und Cloud-Architekten für eure Teams in NRW?

Lasst uns die Sache abkürzen.

Statt nur anonym durch das Profil zu scrollen, können wir die Dinge auch direkt auf den Tisch legen. Ich fordere die Social-Media- und Talent-Acquisition-Teams der genannten Firmen hiermit offiziell heraus: Wer von euch schafft es als Erstes, sich unter diesem Post zu melden und Flagge zu zeigen?

Möge der beste Kommentar das Rennen um die beste Sichtbarkeit im Feed gewinnen.

An alle Techies in meinem Netzwerk:
Welches dieser Unternehmen hat aktuell aus eurer Sicht die spannendste Tech-Kultur?

Keine Lügen beim Gehalt, kein Ratespiel beim Tech Stack.Vor einem Monat habe ich verkündet, dass ich als Ideengeber mein...
08/09/2026

Keine Lügen beim Gehalt, kein Ratespiel beim Tech Stack.

Vor einem Monat habe ich verkündet, dass ich als Ideengeber mein eigenes Jobportal mit zusammen gebaut habe. Heute gibt es das erste große Upgrade für alle, die keine Lust mehr auf inhaltslose Bewerbungsverfahren haben.

Ab sofort stehen "Initiativbewerbungen" mit klaren, vorgefertigten Abfragen bereit.

Kein Anschreiben-Gefummel, kein generischer KI-Müll, keine Zeitverschwendung. Du klickst dich durch deine harten Fakten: Wunschgehalt, Tech Stack, Wohnort, Kündigungsfrist und Wünsche für den nächsten Schritt. Wenn du fortlaufend der DSGVO-Abfrage und dem AI Act konformen KI-Matching zustimmst, landest du direkt in meinem Pool für zukünftige Matches in NRW.

Warum das Ganze?

Weil ich den Markt seit Jahren beobachte und weiß, wie zäh das Erstkontakt-Spiel sein kann. Wenn beide Seiten von Minute eins an mit offenen Karten spielen, sparen wir uns Wochen an sinnlosem Ping-Pong. Ich sehe sofort, ob die Parameter für aktuelle oder kommende Vakanzen passen. Und du musst nicht erst drei Bewerbungsphasen durchlaufen, um festzustellen, dass das Gehaltsbudget oder der Remote-Anteil nicht stimmen.

Wer aktuell auf der Suche nach etwas Neuem ist oder einfach nur für den Fall der Fälle den Fuß in der Tür haben möchte, findet hier ab sofort seine erste Anlaufstelle.

Der Link zum Eintragen steht direkt unten in den Kommentaren.

Habt ihr eure harten Wechselkriterien wie Gehaltsuntergrenze oder Tech-Stack-No-Gos parat oder lasst ihr das im Erstgespräch lieber spontan auf euch zukommen?

Skål
Marvin

Standard-Recruiting auf LinkedIn ist tot.Vor zwei Monaten habe ich darüber geschrieben, dass erste Bewerber und Kunden v...
03/09/2026

Standard-Recruiting auf LinkedIn ist tot.

Vor zwei Monaten habe ich darüber geschrieben, dass erste Bewerber und Kunden von sich aus meine Markensprache übernehmen. Tadaaa heute zeigt sich: Das war kein einmaliger Zufallseffekt, sondern der Beweis für ein einfaches Prinzip.

Echte Positionierung filtert und schreckt die Falschen ab und zieht die Richtigen magisch an.

Wenn mir ein Engineering Manager antwortet, dass dies die erste Recruitment-Anfrage seit Jahren ist, auf die er überhaupt reagiert, liegt das nicht an ausgefeilten Vertriebstricks. Es liegt daran, dass Humor, Wiedererkennungswert und eine klare Haltung im Posteingang auffallen wie ein Lagerfeuer in der Nacht.

Gleichzeitig schreiben mir Entwickler Bewerbungen mit Betreffzeilen wie „Viking-Nerd sucht Platz im Langhaus“, betonen ihren Einsatzwillen für den nächsten Holmgang und beenden ihre Nachrichten mit Skål.

Das ist mehr als nur witziges Storytelling für den Feed.

Wer im hart umkämpften Tech-Markt in NRW was erreichen will, darf nicht wie die Masse klingen, denn austauschbare Floskeln erzeugen austauschbare Reaktionen und ich will keine austauschbaren Kandidaten für meine Kunden.

PS: Unter Odins weitem Himmel sind meine Anhänger die besten!

Skål
Marvin

Auf dem CV-Foto der seriöse Software Architekt im Hemd & im Erstgespräch sitzt mir ein Typ mit getoasteter Katze auf dem...
01/09/2026

Auf dem CV-Foto der seriöse Software Architekt im Hemd & im Erstgespräch sitzt mir ein Typ mit getoasteter Katze auf dem Arm gegenüber.

Versteht mich nicht falsch: Aussehen oder dein Look schreibt keinen Code und entscheidet null über deine Fähigkeiten als Senior Engineer. Aber wir Menschen sind visuelle Wesen und der erste Eindruck im Prozess setzt den Ton für das gesamte Gespräch.

Wenn zwischen deinem Bewerbungsfoto und der Realität im Screen 16 Jahre, ein völlig anderer Mensch oder eine Prise pures Internet-Chaos liegen, passiert im Kopf des Gegenübers unweigerlich ein kurzer Systemabsturz.

Genau diese Überraschung lenkt vom Wesentlichen ab, statt direkt tief in deinen Tech-Stack oder konkrete Herausforderungen einzusteigen, kreisen die ersten Minuten im Kopf des Interviewers (it’s me) nur um die Frage: Sitzt hier wirklich die Person, deren Profil ich auf dem Tisch habe?

Drei Klassiker, die mir regelmäßig begegnen:

Das uralte Hochglanzfoto aus dem Fotostudio. Im Lebenslauf das steife Konfirmationshemd mit Krawatte, im Call dann das ausgewaschene Hoodie vor dem unruhigen Wäscheberg-Hintergrund.

Die komplette Verweigerung. Gar kein Foto im Lebenslauf und ein gesperrtes LinkedIn-Profil. Kann man machen, führt aber dazu, dass der Einstieg unnötig anonym und holprig wirkt.

Der beste Weg, ein ehrliches, gut ausgeleuchtetes Smartphone-Foto. Kein Photoshop oder KI-Filter, kein künstlicher Anzugszwang, sondern einfach genau so, wie du auch montags morgens im Team-Call sitzt.

Ein kleiner Praxistipp vor der nächsten Bewerbungsrunde: Zeig dein Profilbild einer befreundeten Person und frag ehrlich nach, ob das heute noch deiner Realität entspricht. Wenn sie schmunzeln muss, ist es Zeit für ein Update.

Wie handhabt ihr das bei euch: Macht ihr eure Profilbilder selbst oder schleppt ihr noch das Bild von Schulfotografen mit euch rum?

Skål
Marvin

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