28/09/2026
KI im Recruiting: Wissen Sie eigentlich, welche Tools Ihr Team nutzt?
ChatGPT hier, ein CV-Screening-Tool da ... oft ist die Technologie schneller im Unternehmen angekommen, als die dazugehörigen Regeln.
Gerade im Recruiting ist das relevant: KI kann Entscheidungen über Menschen beeinflussen – und dabei mit sensiblen Bewerberdaten in Berührung kommen. Die KI-Verordnung der EU stuft deshalb bestimmte Recruiting-Anwendungen als Hochrisiko-KI ein und will hohe Strafen für Regelbrüche verhängen.
Zwar hat die EU jetzt den Zeitplan angepasst – für wichtige Hochrisiko-Systeme gelten zentrale Anforderungen erst ab Dezember 2027. Das ist allerdings kein Grund, das Thema aufzuschieben, schließlich geht es immer auch um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Daten, die Ihnen Ihre Auftraggeber anvertrauen.
Ein einfacher Test:
Fragen Sie in Ihrem Team einmal nach, welche KI-Tools im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden – und wofür.
Werden dort Bewerberdaten, Lebensläufe oder vertrauliche Kundeninformationen eingegeben? Und gibt es dafür bereits klare Regeln?
Wenn Sie diese Fragen nicht eindeutig beantworten können, wissen Sie zumindest, wo Sie anfangen sollten.
Was die KI-Verordnung für Arbeitgeber bedeutet und was sich 2026 geändert hat, lesen Sie in unserem Beitrag.
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Bild: KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)