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Durch unsere langjährige Erfahrung schaffen wir es, fachliche Kompetenzen in Medizin und Pflege mit einem Höchstmaß an Qualität zu vereinen.

Koreanische Hautpflege und „Glass Skin" sind auf TikTok ein Riesentrend. Eine Studie, die heute beim europäischen Dermat...
30/09/2026

Koreanische Hautpflege und „Glass Skin" sind auf TikTok ein Riesentrend. Eine Studie, die heute beim europäischen Dermatologie-Kongress in Wien vorgestellt wurde, hat genauer hingesehen.

Das Ergebnis: Fast 95 Prozent der untersuchten viralen Videos enthielten mindestens eine potenziell irreführende Behauptung. Grundlegende Sicherheitsinformationen fehlten fast komplett.

Was auffiel, bei 38 analysierten Videos:
· nur 1 Video erwähnte das Risiko von Hautreizungen
· nur 2 Videos gingen auf Sonnenschutz ein
· kein Video erwähnte das Risiko einer Kontaktdermatitis
· kein Video empfahl, bei Problemen eine Hautärztin oder einen Hautarzt zu fragen

Warum das wichtig ist: Viele Routinen kombinieren mehrere Wirkstoffe wie Säuren, Retinol oder Peelings. Zu viel davon kann die Hautbarriere schwächen und Reizungen, Rötungen oder Ekzeme auslösen.

Drei Fragen, bevor du einen Trend nachmachst:
· Wer spricht da? Fachperson oder Werbepartner?
· Werden Risiken und Hauttyp überhaupt erwähnt?
· Ist Sonnenschutz Teil der Routine? Ohne ihn bringt die beste Pflege wenig.

Neue Produkte am besten einzeln einführen und vorher an einer kleinen Stelle testen.

Zur Einordnung: Die Stichprobe ist klein, die Ergebnisse wurden als Kongressbeitrag vorgestellt und sind noch nicht in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

Quelle: Paysano M. L. et al., vorgestellt auf dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV 2026), Wien, 30. September 2026.

Welchen Hautpflege-Trend hast du schon ausprobiert? 👇

24/09/2026

Jeder kennt es oder? 😂




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Eine neue Auswertung nimmt dem 10.000-Schritte-Ziel die Alleinherrschaft.Die Zahlen: Das niedrigste Sterberisiko zeigte ...
18/09/2026

Eine neue Auswertung nimmt dem 10.000-Schritte-Ziel die Alleinherrschaft.

Die Zahlen: Das niedrigste Sterberisiko zeigte sich bei 7.500 bis 10.000 Schritten täglich in Kombination mit rund 100 Schritten pro Minute. Es lag 43 Prozent unter dem der Vergleichsgruppe mit weniger als 5.000 Schritten und sehr langsamem Tempo.

Noch interessanter für den Alltag: Wer unter 5.000 Schritte kam, aber 80 statt 45 Schritte pro Minute ging, hatte ein rechnerisch 28 Prozent niedrigeres Sterberisiko. 80 Schritte pro Minute entsprechen etwa 3,5 Kilometern pro Stunde, also keinem sportlichen Tempo.

Wie gemessen wurde: nicht der Tagesdurchschnitt, sondern die durchschnittliche Schrittzahl pro Minute in den 30 aktivsten Minuten des Tages. Diese Minuten mussten nicht zusammenhängen, mehrere kurze Phasen zügigen Gehens zählten mit.

Die Datenbasis: 64.743 Erwachsene aus der UK Biobank, Durchschnittsalter 61,5 Jahre, Bewegung eine Woche per Tracker am Handgelenk erfasst, danach rund acht Jahre beobachtet. 1.697 Todesfälle in diesem Zeitraum.

Was du daraus mitnehmen kannst: Wenn 10.000 Schritte für dich nicht realistisch sind, ist Tempo der Hebel. Drei mal zehn Minuten zügiger gehen über den Tag verteilt reichen für den Zielwert.

Nebenbei: Das 10.000-Schritte-Ziel stammt ursprünglich aus einer Marketingkampagne der 1960er-Jahre und war nie wissenschaftlich begründet.

Zur Einordnung: Es ist eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt Zusammenhänge, aber keinen Beweis, dass ein bestimmtes Tempo das Risiko um einen festen Prozentsatz senkt.

Quelle: Koemel N., Stamatakis E., Ahmadi M. et al., Monash University und University of Sydney, British Journal of Sports Medicine, veröffentlicht am 8. September 2026.

Wie schnell gehst du normalerweise? 👇

Eine neue Langzeitauswertung setzt eine Zahl hinter etwas, das viele nur als Faustregel kennen.Die Zahlen: Menschen, die...
09/09/2026

Eine neue Langzeitauswertung setzt eine Zahl hinter etwas, das viele nur als Faustregel kennen.

Die Zahlen: Menschen, die ab dem 55. Lebensjahr nicht rauchten und weder Bluthochdruck noch Diabetes hatten, lebten danach im Schnitt 30,1 Jahre ohne Demenz. Bei Menschen mit allen drei Risikofaktoren waren es nur 17,5 Jahre. Der Unterschied: 12,6 Jahre.

Die Datenbasis: 12.409 Teilnehmende, Durchschnittsalter 56 Jahre, über 26 Jahre beobachtet. In diesem Zeitraum wurden 3.008 Demenzfälle erfasst.

Warum das relevant ist: Alle drei Faktoren sind beeinflussbar oder behandelbar. Blutdruck und Blutzucker lassen sich messen und einstellen, oft bevor Beschwerden auftreten. Zur Einordnung passt die Lancet Commission, nach der weltweit theoretisch bis zu 45 Prozent der Demenzfälle durch 14 beeinflussbare Risikofaktoren verzögert werden könnten.

Was du konkret tun kannst: Blutdruck kennen, nicht nur schätzen. Langzeitblutzucker beim nächsten Check mitmessen lassen. Beim Rauchstopp Unterstützung holen, das erhöht die Erfolgsquote deutlich.

Zur Einordnung: Es ist eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt starke Zusammenhänge, aber keinen eindeutigen Ursache-Wirkung-Beweis.

Quelle: Hu J., Coresh J. et al., „Midlife Vascular Risk Burden and Dementia-Free Survival Years: The Atherosclerosis Risk in Communities Neurocognitive Study", Neurology Open Access (American Academy of Neurology), veröffentlicht am 5. August 2026, DOI 10.1212/WN9.0000000000000152. Ergänzung: WHO-Leitlinie zur Demenzprävention, Juli 2026.

Kennst du deine Blutdruckwerte?
Teile den Post mit jemandem, der sie mal wieder prüfen sollte. 👇

08/09/2026

Wer fühlt es? 🤣🙂




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Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag. Ein guter Anlass für eine Zahl, die viele überrascht: In Deutschland erkranken jäh...
02/09/2026

Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag. Ein guter Anlass für eine Zahl, die viele überrascht: In Deutschland erkranken jährlich mindestens 230.000 Menschen an einer Sepsis, mindestens 85.000 sterben daran. Das ist alle sechs Minuten ein Todesfall. Ein großer Teil davon wäre durch früheres Erkennen vermeidbar.

Was Sepsis ist: die schwerste Verlaufsform einer Infektion. Die Immunabwehr gerät außer Kontrolle und schädigt die eigenen Organe. Unbehandelt endet eine Sepsis immer tödlich. Auslöser kann jede Infektion sein, von der Lungenentzündung bis zur infizierten Wunde.

Worauf du achten solltest, wenn du oder jemand in deinem Umfeld eine Infektion hat und sich der Zustand plötzlich verschlechtert:
· extremes Krankheitsgefühl, schnelle Verschlechterung
· Verwirrtheit oder Benommenheit
· schnelle Atmung, hoher Puls
· Fieber oder Untertemperatur mit Schüttelfrost
· fleckige oder verfärbte Haut, sehr wenig Urin

Der entscheidende Satz: Frag im Zweifel aktiv „Könnte es eine Sepsis sein?" Bei Verdacht ist es ein Notfall, dann zählt jede Stunde. 112 rufen oder direkt in die Notaufnahme.

Quelle: Kampagne (Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V.); Robert Koch-Institut, „Zahl des Monats" zum Welt-Sepsis-Tag.

Teile den Post. Diese Symptome sollten Allgemeinwissen sein. 👇

26/08/2026

No Money 😂




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🍕Fertigpizza, Chips, gesüßte Getränke, Wurstwaren: Ultraverarbeitete Lebensmittel machen einen großen Teil der täglichen...
19/08/2026

🍕Fertigpizza, Chips, gesüßte Getränke, Wurstwaren: Ultraverarbeitete Lebensmittel machen einen großen Teil der täglichen Kalorien aus. Eine neue Modellrechnung zeigt, welchen Preis das haben könnte.

Ausgewertet wurde die Ernährung kanadischer Erwachsener: Ultraverarbeitete Produkte lieferten dort 43 Prozent der täglichen Energie. Daraus errechnete das Team, dass 23 bis 38 Prozent aller Herz-Kreislauf-Ereignisse auf solche Produkte zurückgehen könnten. Vereinfacht gesagt: rund jeder vierte Fall. Würde der Verbrauch halbiert, ließe sich laut Modell etwa die Hälfte dieser Fälle vermeiden. Die Autoren gehen davon aus, dass sich in anderen Industrieländern ähnliche Werte zeigen.

Woran es liegt: viel Zucker, Salz und ungünstige Fette, dazu wenig Ballaststoffe. Solche Produkte machen kurz satt und verdrängen frische Lebensmittel vom Teller.

Was im Alltag hilft, ohne Verzicht: Zutatenliste checken (kurz ist meist besser), eine Fertigmahlzeit pro Woche selbst kochen, gesüßte Getränke durch Wasser ersetzen.

Zur Einordnung: Es ist eine Modellrechnung auf Basis von Beobachtungsdaten. Sie zeigt starke Zusammenhänge, aber keinen eindeutigen Ursache-Wirkung-Beweis.

Quelle: Hamel V., Moubarac J.-C. et al., Center for Public Health Research, Universität Montreal. Veröffentlicht im American Journal of Preventive Medicine und vorgestellt beim International Congress on Obesity (ICO 2026), Juli 2026.

Wie viel davon landet bei dir in der Woche? 👇

10/08/2026

In meinem Kopf ist es genau so 😂




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Butter oder Öl?Die Frage stellt sich in fast jeder Küche, und dazugibt es inzwischen belastbare Daten.Über 221.000 Erwac...
05/08/2026

Butter oder Öl?
Die Frage stellt sich in fast jeder Küche, und dazu
gibt es inzwischen belastbare Daten.

Über 221.000 Erwachsene wurden bis zu 33 Jahre begleitet. Das Ergebnis: Wer täglich etwa zweieinhalb bis drei Teelöffel Butter aß, hatte ein um 15 Prozent höheres Sterberisiko. In der Gruppe mit dem höchsten Verbrauch pflanzlicher Öle lag es 16 Prozent niedriger. Rechnerisch senkt schon der Austausch von 10 Gramm Butter pro Tag durch Öl das Risiko um rund 17 Prozent. Besonders gut schnitten Oliven-, Raps- und Sojaöl ab.

Wichtig zur Einordnung: Es ist eine Beobachtungsstudie, sie zeigt Zusammenhänge, keine Ursache. Und Öl hat ähnlich viele Kalorien wie Butter, mehr ist also nicht automatisch besser.

Was das im Alltag heißt: Butter musst du nicht streichen. Aber wer beim Kochen und Braten öfter zu pflanzlichem Öl greift, tut seinem Herzen etwas Gutes.

Quelle: https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2831265

Womit brätst du? Schreib es in die Kommentare. 👇

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