Extendis AG - Executive Search · Karriere & Outplacement · Leadership

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Extendis AG - Executive Search · Karriere & Outplacement · Leadership Extendis – Executive Search für Fach- und Führungskräfte in der Deutschschweiz. Wir verbinden Menschen und Unternehmen – und bringen Karrieren weiter.

Executive Search, Recruiting, Fach- und Führungskräfte, Leadership-/Karriereberatung

Zweieinhalb Stunden für zwei Stellen. Diese Woche war ich wieder beim Kunden – und erst danach wussten wir wirklich, wen...
08/10/2026

Zweieinhalb Stunden für zwei Stellen. Diese Woche war ich wieder beim Kunden – und erst danach wussten wir wirklich, wen wir suchen.
Muss oder Wunsch? Wo sind die Schattenseiten? Wie fühlt sich die Kultur an? Das steht in keinem Stellenbeschrieb. Ich schicke Menschen nur dorthin, wo ich mit gutem Gewissen hinstehen kann. Keine Spielchen, kein Hintenrum – gemeinsam das Ziel erreichen.
Das ist unser Handwerk. Mehr auf extendis.ch im Blogbeitrag:
https://www.extendis.ch/blog/executive-search-praxis/unsere-handwerkskunst-headhunting/

«Du weisst genau, was ich suche.»Das sagte mir ein langjähriger Kunde und Freund nach einer Besetzung. Es klingt nach ei...
25/09/2026

«Du weisst genau, was ich suche.»
Das sagte mir ein langjähriger Kunde und Freund nach einer Besetzung. Es klingt nach einem Kompliment. Es ist aber gefährlich.
Vertrautheit ersetzt Fragen durch Annahmen. Und Annahmen bemerkt man in einer Suche erst, wenn die falsche Person unterschrieben hat.
Meine Konsequenz daraus: Bei Freunden gilt dasselbe Raster wie bei jedem anderen Mandat. Gerade dort.
Was ein ehrliches Debriefing über Executive Search verrät, steht im ganzen Beitrag:
https://www.extendis.ch/blog/du-weisst-genau-was-ich-suche-was-ein-debriefing-ueber-executive-search-verraet

22/09/2026

Drei gute Kandidaten, zwei Stunden Gespräch, kein Entscheid: «Wir lassen das noch sacken.» Aus einer Woche wurden drei, zwei Kandidaten waren weg. Niemand hatte einen Fehler gemacht. Und genau das ist das Problem – Unklarheit sieht aus wie Sorgfalt.
Warum der teuerste Zustand im Unternehmen «wir prüfen noch» heisst, und was drei Wochen Bedenkzeit tatsächlich kosten.
Hier geht’s zum ganzen Blogbeitrag:
https://www.extendis.ch/blog/der-teuerste-zustand-im-unternehmen-heisst-wir-pruefen-noch

Verstärkung im TeamWir freuen uns sehr, dass Stefanie Schiess seit dem 1. September unser Team in Research und Mandatsen...
17/09/2026

Verstärkung im Team
Wir freuen uns sehr, dass Stefanie Schiess seit dem 1. September unser Team in Research und Mandatsentwicklung verstärkt.
Sie bringt achtzehn Jahre Polizeidienst bei der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei Winterthur mit, dazu eine HR-Ausbildung mit HRSE-Zertifikat und Erfahrung aus dem Executive Search.

Wer über viele Jahre Menschen in unterschiedlichsten Situationen begegnet ist, hört anders zu, beobachtet genauer und merkt, wenn etwas nicht ganz zusammenpasst.
Gerade im Executive Search ist dieser Blick für Menschen wertvoll. Denn eine passende Besetzung entsteht nicht allein über einen Lebenslauf, sondern dort, wo Fachlichkeit, Persönlichkeit und Umfeld zusammenpassen.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Stefanie, herzlich willkommen im Team!

Ein Unternehmen trennt sich derzeit von einem Abteilungsleiter nach über zwanzig Jahren. Nicht wegen Leistung — sondern ...
10/09/2026

Ein Unternehmen trennt sich derzeit von einem Abteilungsleiter nach über zwanzig Jahren. Nicht wegen Leistung — sondern weil alles über seinen Tisch läuft und die Firma so nicht weiterwachsen kann.
Die Frage, die daraus für jede Geschäftsleitung folgt: Welche Person könnte bei Ihnen zwei Wochen ausfallen, ohne dass etwas stillsteht?
Wo die Antwort «niemand» lautet, ist die Struktur das Problem, nicht die Person.
Im Blog schreibe ich, was ich diese Woche sonst noch gesehen habe — und warum Bewegung im Markt für uns nie ein Krisenwort ist.

Diese Woche war ich mehr in fremden Unternehmen als am eigenen Schreibtisch. Geschäftsleitungen, Mitarbeitende, Lieferanten. Einige dieser Gespräche hängen mir nach, und sie ergeben zusammen ein Bild, das ich so schon einmal gesehen habe — vor über zwanzig Jahren. Der Mann, ohne den nichts geh...

«Mit dem kann man nicht arbeiten. Der tickt nicht richtig.»Dieser Satz fällt in fast jedem Führungslehrgang. Im Team kos...
27/08/2026

«Mit dem kann man nicht arbeiten. Der tickt nicht richtig.»

Dieser Satz fällt in fast jedem Führungslehrgang. Im Team kostet er Energie. Nach einer Fehlbesetzung kostet er ein Vielfaches des Jahresgehalts. Und praktisch nie war die Fachlichkeit der Grund. Diese Woche habe ich zwölf Führungskräfte durch einen Lehrgang begleitet. Thema: Insights MDI. Der eine entscheidet in achtzehn Sekunden und korrigiert unterwegs. Die andere will erst alle Zahlen sehen – und hat am Ende recht. Keiner hat eine Schraube locker. Keiner ist von einem anderen Planeten. Die unbequemste Erkenntnis des Tages: Homogene Teams sind angenehm. Und mittelmässig. Erst das gemischte Team hat alle Kompetenzen im Raum. Der Preis dafür ist Reibung – und genau dafür wird Führung bezahlt.

Für eine Besetzung heisst das etwas Unangenehmes: Sympathie ist ein Spiegel, kein Kriterium. Der Kandidat, bei dem es sich im Gespräch am besten anfühlt, ist meistens der, der Ihnen am ähnlichsten ist.

Meine wichtigste Interviewfrage deshalb: «Welche Aufgabe in Ihrer letzten Rolle hat Sie Energie gekostet, obwohl Sie sie gut konnten?»

Menschen kündigen selten, weil sie etwas nicht können. Sie kündigen, weil sie täglich etwas tun, das gegen ihre Natur läuft.

Drei weitere Fragen und die ganze Geschichte im neuen Blogbeitrag:

https://www.extendis.ch/aktuelles/der-tickt-doch-nicht-richtig-der-teuerste-satz-in-ihrem-unternehmen

Was war die grösste Fehleinschätzung, die Sie bei einem Menschen korrigieren mussten?

Es gibt einen Satz, der in fast jedem Führungslehrgang fällt. Manchmal als Scherz, manchmal mit echtem Ärger dahinter: «Mit dem kann man einfach nicht arbeiten. Der tickt nicht richtig.» Gemeint ist selten Bosheit. Gemeint ist: Ich verstehe diesen Menschen nicht. Und weil ich ihn nicht verstehe...

Letzte Woche war ich bei einem Kunden und habe zwei Menschen besucht, die ich dort vermittelt habe. Einer von ihnen leit...
25/08/2026

Letzte Woche war ich bei einem Kunden und habe zwei Menschen besucht, die ich dort vermittelt habe. Einer von ihnen leitet heute einen Schulverband, der aus drei zusammengeführten Schulen entstanden ist – neuer Campus, Neubau, neues Konzept. Er hat mir alles gezeigt, danach haben wir beim Lunch über die Entwicklung gesprochen.
Genau das ist der Teil meines Berufs, den ich am meisten mag. Nicht der Abschluss. Das Danach.
Und dabei hat er mir etwas erzählt, das mich zum Nachdenken gebracht hat: Auf den Stellentitel, mit dem wir gestartet sind, hätte er sich nie beworben. Gemeldet hat er sich auf die zweite Version derselben Ausschreibung.
Warum wir Stellen bewusst mehrfach und teilweise anonym ausschreiben – und was das mit KI zu tun hat:

Ganzer Beitrag hier:

Letzte Woche war ich bei einem Kunden vor Ort und habe zwei Menschen besucht, die ich dort vermittelt habe. Einer davon: der Leiter eines Schulverbands, faktisch der Geschäftsführer einer Organisation, die aus der Zusammenführung von drei Schulen entstanden ist. Neuer Campus, Neubau, neues pädag...

Fast jeder Lebenslauf zeigt Führungserfahrung. Kaum einer zeigt Führungsqualität.«Teamleitung, 40 Mitarbeitende» – und d...
20/08/2026

Fast jeder Lebenslauf zeigt Führungserfahrung. Kaum einer zeigt Führungsqualität.

«Teamleitung, 40 Mitarbeitende» – und danach weiss man exakt gleich viel wie vorher. Genau das ist der Punkt, an dem wir angesetzt haben.

Seit über 20 Jahren arbeiten wir mit Persönlichkeitsanalysen. Bisher mit einer: Sie misst Verhalten und Motive – wie jemand agiert, kommuniziert, entscheidet. Und was ihn antreibt.

Neu kommen drei dazu:

→ Führungsverhalten – wie führe ich?

→ Verkaufsverhalten – wie verkaufe ich?

→ Unternehmertum – wie unternehmerisch ticke ich?

Der Grund ist einfach: Ein Persönlichkeitsprofil zeigt, wie jemand arbeitet. Nicht, was er beherrscht. Ein sympathischer Verkäufer ist noch kein guter Verkäufer – und wer sich durchsetzen kann, führt noch lange nicht gut.

Die drei neuen Instrumente messen deshalb je sieben konkrete Kompetenzen, einzeln bewertet. Bei der Führungsanalyse etwa Delegation, Konfliktfähigkeit und Entwicklung von Mitarbeitenden.

Wir legen die Auswertung jedem Dossier bei. Ohne Zusatzkosten. Unsere Auftraggeber gehen damit anders ins Gespräch. Bewerbende bekommen ihr Ergebnis persönlich besprochen – auch wenn es am Ende jemand anderes wird.

Beide sagen dasselbe: Das geht eine Schicht tiefer.

Hier geht's zum Blogbeitrag:

Seit 20 Jahren arbeiten wir mit Persönlichkeitsanalysen. Neu dazugekommen sind drei weitere Instrumente – für Führung, Verkauf und Unternehmertum. PersönlichkeitWie tickt dieser Mensch, wie wirkt er auf andere, wie kommuniziert er – und was braucht er, damit Zusammenarbeit funktioniert? Füh...

Zwei Firmen. Eine Woche. Zwei völlig unterschiedliche Welten.In der einen überreicht der Inhaber persönlich ein Goldvren...
13/08/2026

Zwei Firmen. Eine Woche. Zwei völlig unterschiedliche Welten.
In der einen überreicht der Inhaber persönlich ein Goldvreneli – Blickkontakt, Handschlag, echte Wertschätzung. In der anderen heisst es über eine neue Mitarbeiterin nur: «Sie fängt einfach an.» Das Team hat sie nie gesehen.
Wer wird am Ende erfolgreicher sein? Ich habe da eine ziemlich klare Vermutung – und erkläre auch, warum Kultur mehr über den Erfolg einer Firma sagt als jede Bilanz.

Ganzer Beitrag hier:

«Sie fängt am 1.10. an. Ihr Team hat sie nie gesehen. Kein einziges Mal.» Am selben Tag erlebte ich in einer anderen Firma das genaue Gegenteil. Diese Woche war ich in zwei Unternehmen zu Gast. Zwei Welten. Zwei Kulturen. Und zwei völlig unterschiedliche Antworten auf eine einzige Frage: Was ist...

«Endlich kann ich frei arbeiten.» – Dieser Satz einer Führungskraft, deren Chef gerade abwesend ist, hat mich diese Woch...
06/08/2026

«Endlich kann ich frei arbeiten.» – Dieser Satz einer Führungskraft, deren Chef gerade abwesend ist, hat mich diese Woche zum Nachdenken gebracht. Nicht als Vorwurf. Als Signal.
Gute Führung heisst nicht, immer dabei zu sein. Aber sie heisst auch nicht, einfach wegzubleiben. Sie heisst: so präsent sein, dass Vertrauen entsteht – und so zurückhaltend, dass Menschen Verantwortung übernehmen können. Genau solche Führungspersönlichkeiten zu finden – für Schlüsselpositionen, in denen es darauf ankommt – ist mein Beruf. Warum das über jede Besetzung entscheidet, habe ich aufgeschrieben – hier:

Diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Führungskraft. Ihr Vorgesetzter war für längere Zeit abwesend. Und sie sagte etwas, das mich zum Nachdenken gebracht hat: «Es läuft gerade so gut. Niemand, der ständig kontrolliert. Niemand, der wie ein Helikopter über allem kreist. Ich kann arbei...

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