Bewerbungspunkt- Ihre Karriere in guten Händen.

Bewerbungspunkt- Ihre Karriere in guten Händen. Bis zu 90 % bessere Jobchancen als Ihr Konkurrent! "Eyeball": Top Unterlagen. Im Gespräch überzeugen. Traumjob

Weil Personaler nie Zeit haben ...
Bewerbungspunkt – Ihre Bewerbung auf den Punkt gebracht

Bis zu 450 Kandidaten bewerben sich heute auf eine neue Stelle. Daher bevorzugen Personaler aussagekräftige Bewerbungen, die schnell auf den Punkt kommen und individuell geschrieben sind. Personal-Profis merken sofort, ob kopiert oder formuliert wurde. Mit Eyeball zum Punktsieg

Unser Angebot: Mit Methode z

um Erfolg. Eyeball wurde von Bewerbungspunkt entwickelt und hat zum Ziel, Ihre Bewerbung einzigartig und erfolgreich zu machen. Dazu gehört

ein individuelles Anschreiben,
ein erfolgsorientierter Lebenslauf und
ein zielgenaues Job-Coaching mit Bewerber-Story. Erzählen Sie nicht von beruflichen Stationen, sondern von Erfolgen, dann werden Sie gehört.

„Nichts ist überzeugender als Erfolg.“
Leopold von Ranke

04/07/2015

Erfolge und Kompetenzen darstellen, so nicht!

Als Teil von Bewerbungsunterlagen finden sich häufig Zusatzinformationen, wie „die Dritte Seite“, „Leistungsbilanz“, „Kernkompetenzen“ oder ähnliches. Nun, wenn wir solche Erfolge oder Kernkompetenzen prüfen, stellen wir nahezu immer fest, dass diese keinen nützlichen Informationsgehalt besitzen. Hier folgende Beispiele zur
Erläuterung:
"Kooperativer Führungsstil, soziale Kompetenz und ausgeprägte Motivationsfähigkeit"
Bewertung: Das sind lediglich Behauptungen. Es entsteht kein Vorteil für den Bewerber. Es fehlen die Fakten. Beweise, wo sie diese Eigenschaften nachgewiesen haben.

"Erreichen der Geschäftsziele durch teamorientierte Mitarbeiterführung, Verhandlungsgeschick und ausgeprägter Kreativität"
Bewertung: Das Erreichen von Geschäftszielen ist löblich, ob sie anspruchsvoll waren, bleibt unbelegt. Auch die anderen Floskeln sind nicht bewiesen. Insbesondere die Nennung von ausgeprägter Kreativität. Die haben Maler, Dichter oder Musiker.

"Langjährige strategische und operative Erfahrung in Marketing und Vertrieb auch international"
Bewertung: Eine langjährige Erfahrung gehört mit Zahlen belegt. Hört sich gut an - aber was soll der Recruiter daraus schließen. International, in der der Schweiz oder Österreich. Oder doch USA, Osteuropa und Asien?

"Umsetzungsstarker Macher mit nachhaltigen Marktanteils-, Umsatz- und Gewinnsteigerungen"
Bewertung: „Macher“ hört sich immer gut an, ist aber wie „Hands-on“. Es sagt gar nichts. Die Aussage über die Marktanteils-, Umsatz- und Gewinnsteigerungen fehlen.

"Sales Manager mit langjähriger Erfahrung im strategischen Auf- und Ausbau internationaler Geschäftsfelder"
Bewertung: Was sagt der strategische Auf- und Ausbau aus? Wenn er bewertbar sein soll, muss er durch Zahlen belegt werden. Wenn international, müssen Länder oder Regionen genannt werden.

"Nachweisbare Erfolge im Vertrieb; Betreuung von Key Accounts, stark in Verhandlungen, abschlusssicher"
Bewertung: Welche Erfolge sind hier gemeint? Key Accounts zu betreuen ist erstmal gut. Aber hat er mit dem obersten Management verhandelt? Welche Höhe von Verträgen hat er verhandelt.

Es handelt sich hier bei allen Beispielen um Schlagworte, unbelegte Sprüche oder auch teilweise um Eigenlob. Leistungen gehören, soweit wirklich relevant, qualifiziert und quantifiziert in das Anschreiben und vor allem in den Lebenslauf. Damit wäre auch der jeweilige Bezug für den Prüfenden hergestellt. Aus unsere Sicht sind „Bilanzen“ auf eigenen Seiten überflüssig. Ein Anschreiben und ein Lebenslauf nach „Eyeball“ haben Bilanzen in Form von Daten und Fakten ohne weitere Seiten.

20/06/2015

Schwierige Bewerbungssituationen

Jeder von uns kennt Sie, Menschen denen scheinbar mühelos alles gelingt, was sie anfangen. Diese Kandidaten finden einen Parkplatz in der Rushhour, schließen die härtesten Verhandlungen gewinnbringend ab und befinden sich selbstverständlich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Doch da nicht jeder dieses Glück hat, ist es gerade in schwierigen Zeiten, in denen nicht viele Auswahlmöglichkeiten bestehen wichtig, die Anpassungsfähigkeiten eines Chamäleons zu besitzen und somit das Beste aus der sich bietenden Situation zu machen. Damit Sie auch schwierige, vielleicht aussichtslos erscheinende Bewerbungssituationen meistern, möchten wir den Fokus des heutigen Artikels darauf legen, Ihnen Ratschläge an die Hand zu geben.

Häufiger Stellenwechsel als Zeichen von „Biss haben“
In der heutigen Zeit ist es auch ein Studium kein Garant mehr für den idealen Job und für viele Absolventen kann selbst die Suche nach einer adäquaten Stelle lange dauern. Da viele Suchende auch nicht über ein reiches Elternhaus im Hintergrund verfügen, sind sie gezwungen, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Sei es über das sogenannte „Jobben“ oder über Praktikanten- sowie Traineestellen. Je nach Charakter Ihres Personalentscheidendes und der Art ihrer realisierten Tätigkeiten kann dieses Verhalten als „Jobhopping“ gesehen werden und eine negative Reaktion auslösen.

Wichtig ist, dass Sie auf etwaige Fragen selbstbewusst reagieren und so zeigen, dass Sie sich durchgebissen haben. Hierzu müssen Sie ihren Lebenslauf allerdings sehr sorgfältig untersuchen, dabei jede berufliche Station untersuchen und der jeweiligen Ursache auf den Grund gehen. Was hätten Sie zum Beispiel tun müssen oder können, um einen Jobwechsel oder dergleichen zu vermeiden? Zeigen Sie dem Personalentscheidenden, dass Sie sich damit beschäftigt haben und eine Antwort geben können. Positionieren Sie sich als Person, die Biss hat und dadurch viele unterschiedliche Situationen meistern kann.

Aus der Selbstständigkeit zurück ins Angestelltenverhältnis
Wenn Sie lange Zeit selbstständig waren und aus welchen Gründen auch immer wieder in das Angestelltenverhältnis wechseln möchten, wird es in Deutschland ganz schnell als scheitern gesehen und somit schwierig gemacht. Ohne Grund werden Sie als Eigenbrötler gesehen, der sich den Rahmenbedingungen und Strukturen eines festen Jobs sowieso nicht unterordnen möchte.

In dieser Situation ist es wichtig, dass Sie den Personalentscheidern zeigen, was Sie über die Jahre geleistet haben und auf die Frage vorbereitet sind „warum Ihre Selbstständigkeit gescheitert ist“. Zeigen Sie, dass Fleiß und Mut wichtige Kriterien sind, die nicht unterschätzt werden sollten, und stellen Sie sich und Ihre Fähigkeiten in den Fokus.

Was müssen freigestellte Führungskräfte und Spezialisten beachten?
In der Regel werden Führungskräfte nur freigestellt, wenn eine betriebliche Notwendigkeit vorliegt. Ihr Umfeld wird davon ausgehen, dass Sie sofort wieder neue Stelle finden müssen. Das Ganze ist allerdings nicht so einfach, wie viele meinen. Gerade Führungspositionen setzen ein hohes Maß an Spezialisierung voraus. Dabei ist es völlig egal, ob es sich auf die Branche beschränkt oder ob auch spezifische Anforderungen der jeweiligen Firma mit einfließen.

Nehmen Sie also nicht irgendeine Stelle an, sondern lassen Sie sich Zeit und überlegen Sie genau, was Sie wollen. In Führungspositionen ist es außerdem durchaus sinnvoll, einen Personalberater zu engagieren, der Sie umfassend beraten und Ihnen passende Stellenangebote zukommen lassen kann.

Wie der Name „Spezialist“ bereits vermuten lässt, werden Spezialisten meist durch ihr Spezialwissen vor einer Freistellung geschützt. Sollte Ihnen dies trotzdem wiederfahren sein, ist es wichtig, dass Sie sich nur dort bewerben, wo Ihre Expertise auch benötigt wird. Halten Sie sich während des Bewerbungsprozesses aber auf jeden Fall „up to date“ und sorgen Sie dafür, dass Sie fachlich gesehen nicht den Anschluss verpassen.
Lassen Sie keinen Stillstand zu und seien Sie flexibel

In schwierigen Bewerbungssituationen ist es wichtig, dem Personalentscheidenden deutlich zu machen, dass Sie trotz Freistellung, schwierigen Lebenssituationen und Herausforderungen keinen Stillstand in Ihrem Leben hatten. Sie haben sich währenddessen fortgebildet, sind an Hindernissen gewachsen, statt zu stagnieren und wissen genau, was in Ihrem Fachgebiet ist. Außerdem haben Sie den Kontakt mit ehemaligen Kollegen gehalten und sind in Ihrer Branche im Idealfall gut vernetzt.
Weiterhin haben Sie sich damit befasst, wie Ihnen eine schnelle Einarbeitung bestens gelingt. Dabei sind Sie ehrgeizig und bereit, mit vollem Einsatz in der Firma einzusteigen. Sie legen Ihren Fokus beim Vorstellungsgespräch nur auf die Kenntnisse, die für die Stelle relevant sind. Falls nötig, zeigen Sie sich bei den Gehaltsvorstellungen flexibel und überzeugen den Personaler davon, dass Sie Ihr Fachwissen und Können erfolgreich in das Unternehmen einbringen können.

Gerne helfen wir Ihnen dabei, für schwierige Situationen in Ihrem Lebenslauf die passende Karrierestory zu realisieren. Sprechen Sie uns einfach an!

26/05/2015

Floskeln im Anschreiben – Nein Danke!

„Ihre Stellenausschreibung unter Karriereportal XYZ mit der Referenznummer 12345…“

„Hiermit bewerbe ich mich um Ihre anspruchsvolle Position als …“

„Ich bin teamfähig, vertriebsstark, kommunikativ, kreativ usw.“

„Ich bin auf der Suche nach einem neuen Wirkungskreis…“

Diese und viele anderen ähnlich gestrickten Formulierungen stellen das tägliche Brot eines Personalverantwortlichen dar. Die Bewerber betonen ihre Kreativität, ihre Vertriebsstärke ihre Teamfähigkeit, ihre Zielstrebigkeit und vieles mehr. Oft wird dann auch noch mit weiteren Standardwörtern jongliert. Diese Wortakrobatik ergibt dann zwar einen Text, der sich für den Bewerber vermeintlich gut anhört, doch für einen Personaler liest sich das Ganze wie der hundertste Liebesroman - immer die gleiche Geschichte, mit variierenden Namen.

Damit Ihnen dieser unpassende Vergleich für Ihre Bewerbung erspart bleibt, geben wir Ihnen mit diesem Artikel drei nützliche Tipps an die Hand.

Arbeiten Sie mit Ergebnissen und Beweisen

Um Standardformulierungen und Wörter ohne Aussagekraft zu vermeiden ist es sinnvoll, mit Erfolgen aus der Vergangenheit aufzuwarten.

So wird aus „ich bin vertriebsstark“:

„Ich konnte in meiner derzeitigen Position eine 9%ige Umsatzsteigerung mit acht Vertriebsmitarbeitern erzielen.“

Aus „ich bin zielstrebig“ wird:

„Neben meiner Vollzeittätigkeit als Vertriebsbeauftragter der Mustermann AG habe ich im Abendstudium meinen Bachelor of Arts der Betriebswirtschaft absolviert.“

So vermeiden Sie leere Worthülsen, die im Normalfall eher eine negative Auswirkung auf den Personaler haben.

Informieren Sie sich über das Unternehmen und Ihr Tätigkeitsfeld

Zeigen Sie dem Leser Ihrer Bewerbung, dass Sie sich über sein Unternehmen und vor allem über das Produkt- sowie Dienstleistungsportfolio, bzw. das Geschäftsmodell informiert haben. Vermeiden Sie auf jeden Fall nichtssagende Sätze wie „Die Stellenausschreibung Ihres erfolgreichen und renommierten Konzerns…“. Ziel ist es das Gefühl zu vermitteln, dass Sie die Bewerbung nur für das eine Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, verfasst haben.

Zusätzlich sollten Sie zwischen den Zeilen durchblicken lassen, dass Sie genau wissen welche Tätigkeiten von Ihnen erwartet werden und wie Sie diese durch Erfahrungen aus der Vergangenheit realisieren können.

Außerdem schaffen Sie mit der richtigen und gründlichen Vorbereitung gleichzeitig ein gutes Fundament für ein späteres Vorstellungsgespräch im Unternehmen.

Wählen Sie die gewünschte Stelle genau aus

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Sie sich mit Ihren Qualifikationen auseinandersetzen und die gewünschte Stelle dementsprechend auswählen. Überspitzt gesagt wird es schwierig sich mit 15-jähriger Berufserfahrung als Friseur auf eine Position zu bewerben, die eine umfangreiche Ausbildung im Bankenbereich voraussetzt. Dies bedeutet zwar nicht, dass wir Ihnen davon abraten sich als Quereinsteiger auf offene Stellen zu bewerben, hier muss aber aktiv damit umgegangen werden, welche Wissenslücken bestehen, und wie diese durch Qualifikationsmaßnahmen gefüllt werden sollen.

Zusammenfassung

Ergebnisse und Belege statt leeren Worthülsen
Informieren und Vorbereiten
gezielte Stellenauswahl

Mit diesen drei Tipps heben Sie sich aus Masse der Bewerbungen ab und sorgen dafür, dass die Personalverantwortlichen nicht das Vertrauen an die Fähigkeiten der Bewerber verlieren.

Gerne stehen wir Ihnen bei der Realisierung Ihrer erfolgreichen und zielgenauen Bewerbungsmappe zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an!

03/05/2015

Bewerbung: Segen und Fluch einer klassischen Bewerbungsagentur

Gerade bei renommierten Unternehmen und Konzernen sowie bei gut dotierten Vakanzen wird es immer wichtiger, dass Sie sich selbst positionieren und aus der grauen Masse an potenziellen Kandidaten herausstechen. Es zählen nicht mehr nur die reinen Qualifikationen, sondern auch die Fähigkeit sich positiv zu verkaufen und in der kurzen Zeitspanne, die der Personalentscheider mit Ihrer Bewerbung verbringt, das Interesse zu wecken. Sie müssen neugierig machen und damit erreichen, dass Ihre Unterlagen auf dem Stapel der Bewerbungen landen, für die sich mehr Zeit genommen wird. Daher wählen viele Bewerber mittlerweile den Gang zu einem Ghostwriter. In diesem Bereich tummeln sich, der Nachfrage sei Dank, eine Vielzahl von Agenturen, die Ihnen für mal mehr und mal weniger Geld eine Erstellung Ihrer Bewerbungsmappe anbieten.

Jedes dieser Unternehmen, das etwas auf sich hält, hat seine eigenen Bewerbungsvorlagen erstellt und handelt nach einem vorgegebenen und im besten Falle praxiserprobten Schema. Meist füllen Sie als Erstes eine Checkliste aus, stellen Ihre Bewerbungsdokumente zusammen und senden diese an die Agentur, nachdem Sie sich ein vorgefertigtes Designlayout ausgewählt haben. Danach machen sich bei den meisten Anbietern die fleißigen „Freelancer-Bienchen“ an die Arbeit und pressen Ihre Persönlichkeit, Ihre Berufserfahrung sowie Ihre Qualifikationen in eine vorgefertigte Struktur.

Standardschema – besser als nichts
Hiergegen ist aus professioneller Sicht zuerst auch nichts zu sagen. Die Ergebnisse der meisten Firmen lassen sich sehen und sind in der Regel auch um einiges besser als eine Standardbewerbung, da sie wenigstens in den meisten Fällen korrekte Zeitangaben enthält, Logikfehler vermieden und Lücken geschlossen wurden. In Branchen und Bereichen mit einem freundlichen und konkurrenzlosen Umfeld erhalten Sie dadurch selbstverständlich einen signifikanten Vorteil - es heißt nicht umsonst „unter den Blinden ist der Einäugige König“.

Doch bewerben Sie sich gerade wirklich in einer kleinen Firma, deren Einstiegsschwellen niedrig sind? Nein, wohl eher nicht. Wenn Sie diese Zeilen hier lesen, geht es höchstwahrscheinlich um den Einstieg in ein von Konkurrenz geprägtes Feld und eine Position, die von mehreren ähnlich qualifizierten Bewerbern angestrebt wird. Personen, die genauso wie sie selbst, auf die Idee kommen eine Bewerbungsagentur zu beauftragen, um dadurch einen Vorsprung zu erhalten. Sie sehen, worauf es hinausläuft:

Sie konkurrieren nicht mehr nur mit Bewerbern, sondern auch mit Ghostwritern sowie den dahinter stehenden Bewerbungsagenturen.

Die heutige Situation eines Personalbearbeiters
Da der größte Teil an Positionen bekanntlich intern in den jeweiligen Unternehmen ausgeschrieben wird, kommt es bei den öffentlichen Stellenausschreibungen in der Praxis häufig zu folgendem Bild:

Personalentscheider erhalten nicht mehr nur Bewerbungen, die sich am in der Schule vermittelten Standard orientieren, hier aber wenigsten noch vom Design her individualisiert sind, sondern im schlechtesten Fall, gleiche Layouts und sogar identische Ghostwriter. Das führt dazu, dass Sie und Ihre Konkurrenz im schlimmsten Szenario nicht nur ähnliche Qualifikationen besitzen, sondern auch denselben Bewerbungsrahmen einreichen. Wenn hier seitens der Bewerbungsagentur nicht gegengesteuert wird, geht viel von dem gewünschten Individualisierungsprozess verloren. Das angestrebte positive Ergebnis verkehrt sich ins Gegenteil, da erfahrene Personaler problemlos erkennen, welche Bewerbungsagentur für die Erstellung Ihrer Bewerbungsmappe verantwortlich zeichnete und oft sogar Rückschlüsse auf den jeweiligen Ghostwriter ziehen können.

Mit persönlicher und individueller Beratung zum Ziel
Gerade, da die Bewerbung die Eintrittskarte für Ihren Traumjob darstellt und oft Nuancen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, ist es wichtig, dass Sie spätestens, wenn es um Positionen auf einem Spezialisten-Level und darüber hinaus geht, den Kontakt zu einer Bewerbungsagentur suchen, die individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse eingeht und sich vor allem Dingen Zeit nimmt um Sie, ihre Stärken und Schwächen sowie Ihre Persönlichkeit kennenzulernen. Nur so kann im Rahmen eines oder mehrerer persönlicher Gespräche gemeinsam die individuell passende Strategie entwickelt werden, mit der ein zielführender Weg im Bewerbungsirrgarten gewählt werden kann. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie einen Partner wählen, der Ihnen nicht nur eine Navigationskarte erstellt, sondern Sie auch auf der gesamten Reise begleitet.

Die Bewerbung muss Sie widerspiegeln
Das Ihre Bewerbung ein Spiegel Ihrer selbst darstellen sollte, ist unserer Erfahrung nach ein weiterer Punkt, der leider viel zu häufig außer Acht gelassen wird. Was hilft es Ihnen, wenn der zweitschlimmste Fall eintritt, Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurden, Ihre Unterlagen aber nicht Sie, sondern einen anderen Menschen verkauft haben? Nichts! Spätestens im Bewerbungsgespräch, Assessment-Center oder auch in der Probezeit fällt auf, dass Sie nicht der beschriebene Kandidat sind, sondern nur eine Mogelpackung. Daher muss eine wirklich gute Bewerbung Ihre Stärken betonen, offensiv mit Ihren Schwächen umgehen und gleichzeitig Sie und Ihre Persönlichkeit darstellen.

Fazit
Eine professionelle Bewerbungsagentur mit der Erstellung Ihrer Bewerbungsmappe zu beauftragen ist sinnvoll, aber Sie sollten darauf achten, dass Sie an eine Agentur geraten, die sich individuell mit Ihnen beschäftigt und dabei in einem gemeinsamen Prozess mit Ihnen die optimale auf Sie, Ihre Person, die Branche und das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Bewerbungsmappe erstellt. So wird Ihre Bewerbung Türen öffnen und nicht gleich von Anfang an verschließen.

17/04/2015

Bewerbungs-Trends 2015 / # Trend 8

Als Bewerbungsberater für professionelle Bewerbungen mit Sitz in Nürnberg, München und bundesweit online haben wir im letzten Jahr begonnen die Bewerbungstrends für 2015 zu veröffentlichen. Die anderen sieben, bereits publizierten Bewerbungstrends finden Sie unter „Älteren Beiträgen“ auf der Web-Seite unter Aktuelles. Im ständigen Austausch mit Headhuntern und Personalentscheidern können Sie mit diesen Informationen Ihre Unterlagen aufpolieren. Immer mit dem Ziel, den Entscheider zu überzeugen, dass Sie auf der „Höhe der Zeit“ sind.

Trend # 8 - Karriere Auszeichnungen
Wer als Berufseinsteiger oder als Berufserfahrener den Schritt in ein neues Unternehmen wagt, steht bei einer Bewerbung nicht selten vor einer großen Herausforderung. Ein alter Lebenslauf liegt zwar als Datei auf dem Rechner, doch er ist weder aktuell noch entspricht er dem Zeitgeist. Hinsichtlich der Abschlussnoten, eigener Erfolge und Referenzen gibt es folgende Trends.

Abschlussnoten in der Bewerbung
Viele Bewerber sind verunsichert, wie genau sie ihre Ausbildungsabschlüsse angeben sollen. Besonders bei Berufseinsteigern ist es wichtig, Noten im Lebenslauf anzugeben. Selbstverständlich sieht man die Noten auch auf den Zeugnissen – eine Wiederholung schadet jedoch nie, zumal Personaler den Lebenslauf zuvor lesen.
Bei älteren Bewerbern verlieren die Noten immer mehr an Bedeutung. Hier empfehlen wir, gänzlich darauf zu verzichten. Wenn Sie als Berufseinsteiger ein Überflieger sind, sowohl Abitur, Bachelor und Master mit 1,0 abgeschlossen haben, übertreiben Sie es nicht. Die Note des letzten Abschlusses im Lebenslauf darzustellen, ist mehr als ausreichend. Zu schlechte Noten können als genauso negativ ausgelegt werden wie Strebertum.

Eigene Erfolge in Anschreiben und Lebenslauf
Als Bewerber können Sie sowohl im Anschreiben als auch im Lebenslauf den eigenen Beitrag zu Projekten aufzeigen und auf Erfolge aufmerksam machen. Besonders gut machen sich Zahlen, die Ihre Erfolge im Job beweisen: X neue Kunden, Y% mehr Umsatz, Z Euro Einsparung für das Unternehmen usw. Beschränken Sie sich aber auf Zahlen, die konkreten Bezug zur angebotenen Stelle haben. Was sich ebenfalls eignet ist beispielsweise der Aufstieg vom Teilprojektleiter zum Projektleiter oder die Ernennung zum Prokuristen oder auch zum Geschäftsführer.

Persönliche Referenzen in der Bewerbung
Im Gegensatz zu den USA oder südeuropäischen Ländern, wie Italien und Spanien ist die Angabe von Referenzen in einer Bewerbung in Deutschland noch wenig üblich und wird von Unternehmen meist auch nicht erwartet. Richtig eingesetzt können sie einem Bewerber jedoch unter Umständen einen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern sichern. Direkte Vorgesetzte oder Lehrpersonen (z. B. Ausbilder, Professoren, Praktikumsbetreuer, Mentoren), von denen der Bewerber betreut wurde bzw. gelernt hat, oder auch bisherige Auftraggeber eignen sich als Referenzgeber. Wer Referenzen angibt, sollte sich zudem mit den jeweiligen Personen zuvor absprechen und nicht darauf hoffen, dass die Angaben nicht überprüft werden.

Die nächsten 2 Trends sind:
Trend #9 Grafiken oder Textfelder
Trend #10 Der Portfolio Ansatz

10/04/2015

Strategie bei Absagen im Bewerbungsprozess

Bewerbung, Absage
Jeder der sich bewirbt, hat schon ein Schreiben in dieser oder ähnlicher Form erhalten:
Sehr geehrte/-r Frau/Herr [Name],
für die Zusendung Ihrer Bewerbung und das damit verbundene Interesse an der durch uns ausgeschriebenen Position danken wir Ihnen herzlich.
Bedauerlicherweise müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Sie nach Prüfung aller uns vorliegenden Unterlagen nicht in die engere Wahl einbeziehen können, da es weitere Kandidaten gibt, die dem Profil der Position noch stärker entsprechen. Wir würden uns jedoch freuen, wenn eines der zukünftig über uns geschalteten Stellenangebote Ihr Interesse findet und Sie erneut mit uns Kontakt aufnehmen.
Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
[Unternehmen]

Absagen, Angst vor Klagen wegen Diskriminierung
Seitdem das sog. Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten ist, sind viele Firmen dazu übergegangen, keine Gründe für Absagen mehr zu nennen - aus Angst vor Klagen wegen Diskriminierung.
Wer als Bewerber von einem Unternehmen abgelehnt wird und sich diskriminiert fühlt, hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) keinen Anspruch auf Auskunft über den eingestellten Mitbewerber. Der Arbeitgeber sei nicht dazu verpflichtet, am Ende der Stellenausschreibung mitzuteilen, ob und welchen Kandidaten er eingestellt hat und welche Kriterien dafür entscheidend waren, heißt es in dem Urteil. (Zeit online)

Kandidaten, Auswahlkriterien
Für Bewerber tragen nichtssagende, stereotype Absageschreiben dazu bei, dass sie das Unternehmen nicht in guter Erinnerung behalten. Gerade vor diesem Hintergrund, dass insbesondere viele Großunternehmen Ihren Personalabteilungen strikt die Mundfessel verordnen, kann der individuelle Umgang mit einem Kandidaten auch bei einer Absage eine positive Imagemaßnahme sein.

Wenn die Auswahl der geeigneten Kandidaten nicht nur anhand subjektiver Eindrücke, sondern aufgrund objektiver Kriterien erfolgt, dann sollte das Unternehmen schon fähig sein, abgelehnten Kandidaten die Gründe für die Ablehnung zu nennen.
Bei professionellen Unternehmen erfolgt die Auswahl mittels einer Liste von Kriterien, auf der vermerkt wird, inwieweit der Bewerber dieser Kriterien erfüllt. Die durchschnittlich besten Bewerber haben dann auch die besten Chancen auf eine Einstellung.

Fragen, was man besser machen kann
Ihre einzige Chance herauszufinden, warum man Sie nicht zum Interview einladen wollte, besteht darin, noch einmal anzurufen. Das mag Ihnen vielleicht unangenehm sein. Vielleicht haben Sie auch Bedenken, der Personalverantwortliche könnte unwirsch reagieren, da er glauben könnte, Sie wollten mit ihm über die „Rechtmäßigkeit“ der Ablehnung diskutieren. Doch anrufen sollten Sie. Damit vergeben Sie sich nichts, sondern gewinnen: nämlich die Möglichkeit, beim nächsten Mal etwas besser zu machen.

Allerdings sollte man behutsam vorgehen, empfehlen unsere Bewerbungsberater vom Bewerbungspunkt aus Nürnberg oder München. «Als Erstes sollte man sich dann bedanken», raten unsere Bewerbungsprofis. Etwa für die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Vermieden werden sollte anschließend die Frage nach den Gründen der Ablehnung. «Besser ist, um Rat zu bitten, was man in zukünftigen Bewerbungen besser machen kann», sagen wir, die Bewerbungsprofis von Bewerbungspunkt.

Eine Frage wie «Sie sind doch eine erfahrene Personalerin, wo sollte ich mich Ihrer Meinung nach verbessern« bringt den HR- Manager in der Regel dazu, seine Gründe für die Ablehnung Preis zu geben. Ein Unternehmen hierzu gesondert eine e-mail oder einen Brief zu schreiben, davon raten wir Ihnen ab. Es wird ohnehin nicht beantwortet.

03/04/2015

Anschreiben für eine Bewerbung im Handel

Bewerbung, der Einstiegssatz
Auch der Handel sucht Hochschulabsolventen. Und zwar als Führungskräfte. Oft entscheiden die ersten Sätze des Anschreibens darüber, ob der Personaler überhaupt weiterliest. Steigen Sie auf jeden Fall mit ein Satz ein, der eine Zahl beinhaltet. Dies kann Umsatz, Anzahl der Mitarbeiter oder eine Rendite sein. Texte werden häufig nur überflogen, jedoch bei Zahlen bleibt das Auge hängen. Als Berufseinsteiger beginnen Sie mit einem Satz, der sich auf Ihr Studium bezieht.

Anschreiben, Kompetenzen belegen
Es geht um zwei Themen: Ihre Motivation und Ihre wichtigsten Qualifikationen, die Sie für die Stelle mitbringen. Hier ist Geschick gefragt. Insbesondere bei der Motivation seien Sie vorsichtig. Sätze wie: “Ich suche eine neue Herausforderung“, sind völlig daneben. Die Qualifikationen sind an die Ausschreibung anzupassen. Sie ist ohnehin in der Stellenanzeige angeführt. Überlegen Sie und schreibe Sie kurz, was Sie für den Job mitbringen. 80% Abdeckung sollten Sie erreichen, sonst werden Sie scheitern. Hier ein Beispiel eines erfolgreichen Kandidaten:

Bewerbung als „Verkaufsleiter“, Ihre online-Stelleanzeige „karriere-bei-lidl.de“

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Verkaufsleiter bei Aldi in Luxemburg verfüge ich über erste Erfahrungen in der Führung von Teams bis zu 50 Mitarbeitern über mehrere Standorte. In dieser Position ist es mir in kürzester Zeit gelungen, Umsatz und Ergebnis signifikant und die Kundenzufriedenheit überproportional zu steigern.

Zuvor, neben meinem Studium zur Informatik, war ich freiberuflich als Web-Designer tätig und habe beispielsweise für die Check24-, DEVK- Versicherung und die Ecoline-Vision Web-Seiten entwickelt und optimiert. In dieser Zeit konnte ich durch innovatives Design und SEO-Optimierungen die Besucherzahlen und die daraus folgenden Kaufabschlüsse ebenfalls signifikant erhöhen. Mit dieser erfolgreichen Bilanz aus meiner bisherigen beruflichen Praxis, würde ich gerne folgende Erfahrungen und Kompetenzen bei Lidl nutzen:
- Expertise in der Führung größerer Einheiten, bis zu 50 Mitarbeiter
- Umfassende Kenntnisse in der Planung und Organisation von 5 Standorten
- Erfahrung im Verkauf, in der Kundenansprache und Geschäftsentwicklung
- Know-How in der Personalauswahl, Motivation, Leistungsbeurteilung und Personalentwicklung
- Abgeschlossenes Studium (im technischen Bereich)
- Führerscheine A, B, C, CE

Sie werden mich als zielorientierte, lösungsorientierte Führungskraft erleben, die im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern, zielsicher Geschäft entwickelt. Somit bin ich mir sicher, dass meine umsetzungsstarke, positive Einstellung, mit einem Schwerpunkt auf messbare Verkaufserfolge, eine willkommene Ergänzung zur Organisation von Lidl ist.

Mein Wunscheinkommen für die Position liegt bei x T€+ p.a., zzgl. Dienstwagen. Die Reise- und Umzugsbereitschaft ist uneingeschränkt. Derzeit bin ich bei Aldi in ungekündigter Stellung beschäftigt. Der Handel, gefordert mit permanenten Kostendruck, bei höchster Flexibilität, hat mich immer schon fasziniert. Hier würde ich insbesondere meine planerische und organisatorische Kompetenz, meine Führungserfahrung und mein proaktives Handeln, zur Verbesserung der Geschäftsentwicklung einsetzen.

Auf ein persönliches Gespräch freue ich mich sehr!

Mit freundlichen Grüßen
Axel Müller

Der 5-Punkte-Plan für Ihren TraumjobOb Berufseinstieg, eine freiwillige oder unfreiwillige Jobsuche, dies ist in Deutsch...
27/03/2015

Der 5-Punkte-Plan für Ihren Traumjob

Ob Berufseinstieg, eine freiwillige oder unfreiwillige Jobsuche, dies ist in Deutschland inzwischen zu einer Herkulesaufgabe geworden. Ohne melancholisch zu werden, es war früher einfacher. Ein Schulabschluss, eine abgeschlossene Lehre, ein Studium, gepaart mit mittelmäßen Bewerbungsunterlagen und ein Bewerbungsgespräch waren ausreichend, um einen Job zu bekommen. Quereinsteiger in andere Berufe waren an der Tagesordnung. Eine Promotion war häufig die Garantie dafür, ein „großes Tier“ zu werden oder sogar einen Vorstandsposten zu ergattern.

Mit Beginn der 90-er wurden die Auswahlverfahren im Bewerbungsprozess strenger. Die Amerikanisierung begann. Assessmentcenter, Intelligenztests, Wissenstest, bearbeiten von Fallstudien oder kritische Fragen wurden Teil des Bewerbungsprozess. Ursprung, wie häufig, in Amerika entwickelt und dann Richtung Europa transportiert. Immer in der Überzeugung, dadurch bessere Mitarbeiter zu finden. Wir stehen diesen Auswahlverfahren inzwischen sehr skeptisch gegenüber. In großen Teilen bezweifeln wir auch den Sinn von solchen, oft mehrstufigen und langwierigen Auswahlprozessen, aber die Zeit ist nun mal so. Unser Unternehmen ist genau aus diesen Gründen entstanden, weil es heute kaum mehr möglich ist, alleine einen Job zu finden. Wir wollen Bewerbern helfen, diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden. Alleine mit dem Ziel, dass Sie Ihren Traumjob finden.

01 Schaffen Sie das erfolgreiche Fundament für Ihren Traumjob
Um eine erfolgreiche Basis für Ihre Bewerbung zu schaffen, sollten Sie sich zuerst Gedanken machen, was Sie für eine erfolgreiche Bewerbung brauchen. Die Basis ist: ein Top-Bewerbungsbild, ein überzeugendes Anschreiben, ein erfolgsorientierter Lebenslauf, eine spannender Vortrag Ihrer Vita und gute Antworten auf kritische Fragen im Bewerbungsgespräch. Wie erwähnt, dies ist das Basispaket. Je nach Anforderungen kommen dann die Vorbereitungen auf ein Assessmentcenter, das Training auf Intelligenztests usw. hinzu. Für die Erarbeitung dieses Paketes brauchen Sie alleine mindestens einen Monat. Mit einem Bewerbungscoach geht dies deutlich schneller. In dieser kurzlebigen Zeit sollten Sie Ihr Paket bereit in der „Schublade“ haben. Für den Fall, dass Sie kurzfristig reagieren wollen oder müssen. Unser Rat: Fangen Sie noch heute damit an!

02 Planen Sie Ihre Bewerbungsstrategie wie ein Feldherr
Um an einen neuen Job zu kommen, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Fragen Sie bei beispielsweise bei Geschäftspartnern, Kunden oder Freunden nach, ob es für Sie eine adäquate Position gibt. Auf Empfehlung, dies ist sicherlich die leichteste Möglichkeit. 50% aller Jobs in Deutschland werden über diesen Weg vergeben. Mühsamer, definitiv ist, sich über die bekannten Jobportale einen neuen Job zu suchen. Initiativbewerbungen können ebenfalls Sinn machen, aber unserer Erfahrungen können Sie nur dann damit erfolgreich sein, wenn Sie über ein Spezialwissen verfügen.

Wenn Sie genügend „Kanäle“ aufgetan haben, stellt sich die Frage, wo haben Sie die größten Chancen. In Deutschland, leider, in einer ähnlichen Position und in der Branche in der Sie zuvor gearbeitet haben. Es ist bei uns Kultur, dass wir der festen Überzeugung sind, Sie können den Job nur, wenn Sie Ihn zuvor gemacht haben. Die Amerikaner ticken hier definitiv anders. Wenn Sie in einem Job dort erfolgreich waren, dann sind Sie es auch in einem anderen. Dies macht es insbesondere in Deutschland schwierig, sich in einer neuen Branche zu bewerben. Kann aber trotzdem, mit der richtigen Argumentation, funktionieren.

03 Setzen Sie auf Ihre Stärken
Häufig sind wir uns nicht bewusst, was unsere Stärken sind. Bevor Sie sich über mehrere Wochen selbst analysieren, fragen Sie Personen denen Sie vertrauen. Das kann Ihr Partner, Ihr Chef oder ein guter Freund sein. Schreiben Sie anschließend alle Punkte auf ein Blatt Papier. Fragen Sie aber unbedingt mehrere Personen, um ein annähernd stimmiges Bild zu bekommen. Strukturieren Sie es nach fachlichen und sozialen Skills. Den unangenehmeren Teil, die Frage nach Ihren Schwächen, lassen viele Bewerber leider aus. Auch diese zu kennen, gehört zur Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch dazu. Belegen Sie sowohl Stärken als auch Schwächen mit Beispielen. Dies fördert im Bewerbungsgespräch die Glaubwürdigkeit. Bei den Stärken wählen Sie 3-5 aus Ihrem Fundus, die für den Job relevant sind. Bei den Schwächen nennen Sie im Bewerbungsgespräch eine, eine zweite haben Sie in der Hinterhand, sozusagen als Reserve. Um bei penetrantem Nachfragen vorbereit zu sein. Mehr als zwei werden in der Regel nicht erwartet. Die Schwäche sollte zwar für die Position eine gewisse Bedeutung haben, aber nicht wesentlich sein. Lassen Sie bitte den Nonsens und sagen: „Ich habe eine Schwäche für Schokolade“. Für einen Vertriebsmitarbeiter wäre beispielsweise eine Schwäche im Bereich Projektmanagement legitim. Der soll ja verkaufen und keine Projekte leiten.

04 Trainieren Sie auf das Bewerbungsgespräch
Im Gespräch brauchen Sie zu Beginn ein Thema für einen Smalltalk. Recherchieren Sie im Internet über das Unternehmen, da finden Sie häufig Anknüpfungspunkt. Oder schauen Sie sich zuvor am Firmengelände um, sofern das möglich ist. Anhand von Gebäudestrukturen sind Verwaltung, Lager oder Produktion leicht zu erkennen. Fragen nach: „Wie viele Einheiten werden täglich gefertigt?“ oder „Wie viel Stellplätze hat das Lager?“ haben sich bewährt. Bei Mittelständlern läuft schon mal ein Hund über das Gelände. Eine Frage nach dem Namen ist zu empfehlen, eine nachfolgende Geschichte um den Hund ist meist zu erwarten.

Ihren Vortrag hinsichtlich Ihres Lebenslaufes haben Sie zu Hause trainiert. Ihrem Partner, einem guten Freund oder auch einem Bewerbungstrainer bereits mehrfach vorgetragen. Die Story ist schlüssig, bringt die berufliche Highlights und die jeweilige Wechselmotivation auf den Punkt. Labern Sie nicht, sprechen Sie kurze Sätze, modulieren Sie Ihre Stimme und langweilen Sie nicht. Maximal 10 Minuten. Anschließend nehmen Sie Ihren Text auf. Haben Sie sich länger nicht beworben oder Sie müssen kurzfristig auf ein Vorstellungsgespräch, ist diese Aufnahme Gold wert. Die Antworten auf die kritischen Fragen haben Sie ebenfalls trainiert und aufgenommen. Notfalls holen Sie sich den letzten Feinschliff auf der Fahrt zum Unternehmen, indem Sie sich Ihren Text während der Fahrt erneut anhören. Eine freundliche Begrüßung und ein Lächeln, ebenfalls zuvor trainiert, eröffnen dann Ihren perfekten Auftritt.

05 Geben Sie bei einer Absage nach einem Bewerbungsgespräch nicht auf
Sollten Sie es beim ersten Mal schaffen, sind Sie entweder ein Naturtalent oder die Bewerberdichte war nicht besonders hoch. Im ersten Fall machen Sie sich als Bewerbungstrainer selbstständig, im zweiten Fall, Gratulation zu Ihrem neuen Job. In der Regel wird es aber nicht gelingen. Die Dichte und die Anzahl der Bewerber sind einfach zu groß. Zwischen 50 und 300 sind es, nach unserer Erfahrung. Viele sind von Bewerbungsberatern trainiert, dies ist heute Gang und Gebe. Erhalten sich nach ca. 10 schriftlichen Bewerbungen keine Einladung, machen Sie grundsätzlich etwas falsch. Scheitern Sie in mehr als 5 Gesprächen, läuft hier ebenfalls was schief. Oft sind es Themen, die wir selbst nicht erkennen. Dies sind die sogenannten „schwarzen Flecken“. Hier hilft dann nur der externe Blick.

Adresse

Vohlberstrasse 43
Nuremberg
NÜRNBERG

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