16/05/2024
Self care auch für Tiere?
Unbedingt!
Gestern früh beim Tierarzt
Mein fast 9-jähriger Rüde riecht schon beim Tür öffnen der Tierarztpraxis die Angst der anderen Hunde/Tiere.
Er ahnt, dass ihm etwas Längeres bevorsteht. Ich glaube er ahnt es nur, weil ich innerlich sehr aufgeregt bin.
Pino bekommt eine professionelle Zahnreinigung und da er das ziemlich doof findet, wird diese Prozedur unter Vollnarkose durchgeführt.
Ich halte seinen Kopf, küsse ihn und sage ihm, dass er danach „blendend“ aussehen wird.
Die Tierärztin spritzt das Narkosemittel und ich merke, wie Pinos Kopf immer schwerer wird und in meine Arme gleitet.
Jetzt liegt er, ein wenig zuckend, auf dem Tisch und schaut mich mit offenen leeren Augen an.
Etwas zittrig verlasse ich die Praxis und stelle mir vor, wie es mal sein wird, wenn Pino vielleicht eingeschläfert werden muss.
Den Gedanken schiebe ich schnell beiseite, denn ich merke, dass es mir die Kehle zu schnürt.
Als ich ihn endlich nachmittags wieder abholen kann, sind wir beide sehr erleichtert und freuen uns. Er, weil er mich sieht, riecht und hört. Ich, weil er alles gut überstanden hat und wieder schöne weiße Zähne hat.
Zuhause säuft er gefüllt einen 10 Liter Eimer leer und legt sich dann auf die Couch.
Ich bin so dankbar für meinen Seelenhund. Ich habe so viel mit ihm und von ihm gelernt. Er zeigt mir das „Hier und Jetzt“ und das fühlt sich für mich wundervoll an.
Auf das „Hier und jetzt“ und auf all die wunderbaren Hunde/Tiere da draußen!